Montag, 19. Dezember 2016

Deckenaktion Ronald McDonald Haus in München


Meine Lieben, 

morgen ist es so weit und die Decken für das Ronald McDonald Haus, am Deutschen Herzzentrum in München. werden übergeben.

Es kamen UNGLAUBLICHE 34 Decken zusammen.

Natürlich werden alle Decken an das Haus übergeben, denn einige auf Vorrat sind sicherlich sinnvoll.

Hier einmal die komplette Pracht für Euch:
 

Eine schöner als die andere und ich möchte zu den noch zugesandten Decken folgenden, bisher noch nicht persönlich genannten, Mädels danken:

Monika M. (meine Mama), für 6 wunderschön gestrickte Decken

Milena S., aus der Schweiz die Gehäkeltes und Genähtes zu absoluten Kunstwerken verbunden hat

Ulli B., für die wunderschöne genähte Decke

erneut Helga A., für die tolle Häkeldecke mit Wal

Simone M., für die kunterbunte Hexagondecke und den so süssen Zugaben für mich

Alex P. und Martina R., die mich im Namen der fleißigen Näherinnen von "minidecki Nähgruppe Schwabing" mit 8 Dalapferddecken unterstützt haben! 

***

Wieder einmal habt nur IHR das möglich gemacht! 

Ich danke Euch von Herzen und schicke jeder von Euch eine warme und weihnachtliche Umarmung

Eure
Mimi






Freitag, 16. Dezember 2016

Seid Ihr noch bei Euch?

Vielleicht liegt es daran dass man älter wird und man immer denk „ach früher war alles schöner“. Das trifft sicher nicht auf Alles zu aber doch … ich finde schon auch dass z. B. meine Kindheit wirklich schöner war. 

Diese Freiheit, das Gefühl den ganzen Tag draußen zu verbringen und mit Freunden unterwegs zu sein. 

Da gab es gar kein Handy … die Dinger die man Telefon nannte waren knallorange, tannengrün oder (sorry) durchfallbraun, hatten eine Drehscheibe und machten ein einfach unverkennbares Geräusch wenn sich die Scheibe zurück drehte. Und vor allem, die hingen mit einem Kabel in der Steckdose und es war schon Luxus wenn man die lange Kabelvariante hatte, die bis ins Kinderzimmer reichte. Super war dabei auch die Annahme eines Telefonats (nachdem man den Ansatz eines Herzinfarkts aufgrund des Klingelns überstanden hatte) bei dem das Gegenüber das Gespräch mit den Worten "Bist Du daheim" startete.

War es bei meinem Sohn noch Nintendo DS sind es jetzt die Smartphones, die unsere Kinder so anders aufwachsen lassen. Da sitzen dann drei Kinder nebeneinander, spielen auf ihrem Handy, schreiben sich wahrscheinlich noch whatsapp Nachrichten aber jeder schön in seiner eigenen Welt.

Früher hätte man Angst bekommen und sein Kind auf Authismus oder eine ähnliche Erkrankung untersuchen lassen, heute ist das „normal“. 

Auch ich habe meinem Sohn vor ca. 8 Jahren (er ist heute 20) vorgeschlagen doch mal „Siedler  von Catan“ zu spielen. Erste Frage „Was, das haben wir? Fürn Computer?“. Neeeee, mit so nem Brett und Spielsteinen und lesen kannst ja auch, deshalb die Spielanleitung.  Äh ja … er hat es nicht gespielt aber zumindest ist er dann raus Fußball spielen
.
Ich selbst habe als Kind stapelweise Bücher aus der Bücherei geholt und die Hälfte meiner Sommerferien mit Lesen gebracht. Mein Sohn ist bei Harry Potter nicht über Seite 20 hinaus gekommen.
Da fragt man sich schon, was man hätte anders machen können. Wenn ich mich aber daran zurück erinnere wie es bei ihm als Kleinkind war, denke ich gar nichts. Er hatte viele Bücher, ich hab ihm jeden Tag vorgelesen, wir haben viel gepuzzelt und gebaut … also von daher … der Vorsatz und Versuch war zumindest vorhanden.

Mal abgesehen von unseren Kindern verändern wir uns natürlich auch. Wir „gehen mit der Zeit“. Wir lassen uns genauso einfangen von Smartphones, ständiger Erreichbarkeit und durchgängiger Fotomacherei. Wir sind auf facebook und instagram, snapchat usw. wird dann mit 5 Videos hintereinander ausgereizt (verschwinden ja eh bald wieder), wir zeigen unser Abendessen und die neuesten Schuhe, wir lesen gerne bei anderen und natürlich wissen wir alle dass das eben nur Bilder (zumindest meinen wir es zu wissen) sind. Ob nebendran der Angetraute aufm Pott sitzt und das Kind die weiße Ledercouch mit Edding bemalt hat, weiß kein Mensch.

Wir werden manipuliert denn wir können sicher sein, einmal nach ZUM BEISPIEL einem pinken Lederutensil (lässt sich auch durch Einhorn, Wasserflasche, Slip usw. beliebig ersetzen) gesucht, bekommt man mit Sicherheit auf allen Plattformen dieses Teil für die nächsten 97 Wochen angezeigt. 

Dieser Einfluss ist nicht zu unterschätzen. Wie klein wird unsere Welt, wie sehr begrenzt das unseren Horizont, wie soll man noch etwas Neues entdecken? Wie sehr werden wir durch Fakemeldungen und andere Meldungen z. B. zu Gewalttaten oder Wahlen beeinflusst?

Können wir noch differenzieren was ist Fake und was ist real? Stumpfen wir ab oder erhalten wir uns die Fähigkeit Schicksale als wirklich vorhanden zu erkennen? Wir freuen uns auf Weihnachten, in Aleppo sterben Kinder. Ja, überall auf der Erde, aber trifft es uns noch?

Ich finde das tatsächlich bedenklich.

Wir sind vermeintlich so weit entwickelt aber was macht das mit uns?

Ich für mich merke dass ich mit einer Erwartungshaltung durchs Leben gehe. Ein Arzt soll mir, am besten sofort, sagen können was Sache ist. Natürlich möglichst so, dass es wenig Einfluss auf mein bisheriges Leben hat.Wir lassen uns einreden dass es für jeden Käse eine Vorsorgeuntersuchung gibt ("Frau ..., also Sie sind jetzt über 40, da sollte man das schon mal machen" ... oh danke auch, war mir nicht bewusst, dachte ich mit 25 aber okeeeee, bevor ich was übersehe) und man sollte auch möglichst alles machen (letztens eine Glaukomvorsorge die mich, für zweimal ins Auge pusten, 20,- Euro gekostet hat).

Versteht mich nicht falsch, ich spreche nicht von Standardvorsorge, die ist WICHTIG UND RICHTIG! Aber es wird mit unseren Ängsten und unserem Kontrollbedürfnis richtig gut Geld gemacht.

Eltern verkommen zu den sogenannten „Helikoptereltern“ (ich finde den Begriff blöd aber er passt), es wird einem suggeriert dass man immer und zu jeder Minute wissen muss was Sache ist. Wo ist mein Kind, was macht es gerade, was ist in meinem Körper los und wie kann ich was möglichst vermeiden damit ich gesund bin und bleibe? KONTROLLE, das ist es was wir haben möchten, immer und überall und wenn das einmal nicht möglich ist? Dann bekommen wir Angst.
 
Wir sind kaum mehr in der Lage einen Spaziergang zu genießen weil wir alle 5 Meter das Handy vor die eigene Nase halten und Fotos machen. Mal abgesehen davon dass ich immer wieder feststelle dass die Fotos anders aussehen, als ich sie wahrnehme (z. B. bei einem Sonnenuntergang) bleiben sie mir auch nicht so im Gedächtnis.

Es wird alles „festgehalten“ aber wo bleibt unser Kopf? Unsere Fantasie? Unsere Wahrnehmung und unsere Erinnerung? 

Ich weiß auch heute noch wie meine Oma aussah, obwohl sie bereits 22 Jahre nicht mehr bei uns ist, ich kann mich an meine Kinderzimmertapete erinnern, ich habe den Strand von Korsika vor meinem inneren Auge (denn damals hatten wir eine Digitalkamera die nach 30 Minuten leere Batterien hatte). Die Liste lässt sich endlos weiter führen.

All das, diese wahnsinnigen Errungenschaften, diese Weiterentwicklung, das Neue und Moderne, bringt uns immer weiter von UNS SELBST weg.

Vertrauen wir noch auf unser  Bauchgefühl?
Haben wir neben all der Kontrolle noch ein Gefühl für Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Freiheit?

Nehmen wir die Natur, unsere Mitmenschen und Gefühle noch so wahr, wie sie wirklich sind oder schaffen wir uns das Abbild einer Illusion? Ich glaube ja. 

Früher war man ein einem Konzert, hat ein Foto gemacht (auf dem eh keine Sau was erkennen konnte) und ist danach voll von der Musik oder der Darbietung nach Hause gefahren. Man hat sich daran erfreut und sich gern daran erinnert. Heute scrollt man durch den Fotoorder, überlegt, löschen, ja – nein und weiter geht’s. Noch mehr, nochmal klick, nochmal das Essen, nochmal das Buch, die Schuhe usw.

Wie schon gesagt … ich bin da nicht anders aber ich merke dass ich eins vermisse.

Die Nähe zu mir selbst, das Vertrauen in mich und mein Empfinden und Menschen denen ich in die Augen und nicht auf die Rückseite deren Handys schauen kann. Die Gewissheit dass alles gut gehen wird, egal ob mit Hürden oder ohne, das Fühlen was gut für mich ist. Tatsächlich glaube ich dass wir das wieder lernen müssen und finde das unglaublich traurig und auch schwer.

Vielleicht ist die Zeit jetzt ein guter Anfang. Schauen wir uns doch einfach mal wieder in die Augen, versuchen wir in unser Innerstes zu hören und auf uns zu vertrauen und vielleicht … finden wir uns selbst auch mal wieder, sagen Hallo, umarmen uns und freuen uns über die einfach hervorragende Gesellschaft ;-).

Alle Liebe

Eure

Mimi

Freitag, 4. November 2016

Mützen, Kissen ....


Hallo meine Lieben,

es wird kühler und schon haben Mützen wieder Hochsaison. Da wir ja sowieso die Hälfte des Jahres damit rum rennen, mal in dickerer, mal in dünnerer Ausführung, bin ich wieder fleißig am stricken.

Eine in grau ist bereits fertig


 
Schön dick und kuschlig warm.

An einer weiteren in einem wunderschönen Beerenton sitze ich gerade.


Dabei erlebe ich eine Premiere denn die stricke ich für die Freundin meines Sohns, was mich besonders freut.

Außerdem müssen wir wieder jemanden ziehen lassen und wie immer, gibt es dafür ein Abschiedskissen.
Es ist nur ein teilweiser Abschied aber wie immer schade.


Die Stickerei ist von Urban Threads und ich habe wieder einmal im ganz großen Rahmen 30x18 cm gestickt. Die Ergebnisse sind immer wieder toll, auch wenn das Sticken allein schon 72 Minuten gedauert hat ;-).-

Euch weiter alles Liebe und bleibt gesund.
(ich schwächel gerade ein wenig aber egal, geh am Freitag trotzdem zu Friseur)

Eure
Mimi


Sonntag, 30. Oktober 2016

Decken für das Ronald McDonald Haus München


Hallo meine Lieben,

wie versprochen zeige ich Euch heute die Decken und Grannys die für unsere Aktion schon bei mir eingetroffen sind.

Eine schöner als die andere.

Decke und ein süsses Schäfchen von Petra R.. Man kann kaum glauben dass sie erst seit diesem Jahr wieder häkelt, oder?

Zwei wunderschöne gehäkelte Decken von Eva W.. Vielen Dank meine Liebe!

6 zauberhaft genähte Decken mit kuscheliger Fleecerückseite von meiner lieben Kathi (Lieblingsschwestern).

Und diese bunten Grannies hat die liebe Susanne S. geschickt. Ich werde mal kucken wie ich sie mit einbauen kann. Vielen Dank!


 

Ich danke Euch allen von HERZEN für Eure Unterstützung. Vor allem die Wiederholungstäterinnen (Eva und Kathi), die mich bei jeder meiner Aktionen unterstützen.

Es stehen noch einige Decken aus und ich denke wir werden die 24 Stück auf jeden Fall zusammen bekommen.

Ich habe auch Kontakt zu einem jungen Mann aus München, der einige Zeit in Kenia verbracht hat. Er kommt demnächst wieder zurück und wird die Einrichtungen dort (Schulen, Waisenhäuser usw.) weiterhin von hier aus unterstützen. Ich denke die nächste Aktion ist bereits in Planung ;-).

Euch alles Liebe und einen schönen Sonntag

Eure
Mimi


Freitag, 28. Oktober 2016

Unsere Ronald McDonald Aktion ... läuft bei uns


Hallo Ihr Lieben,

jetzt wird es aber Zeit dass ich mich mal wieder zu unserer Aktion "Decken für das Ronald McDonald-Haus" melde.

Es sind bereits zauberhafte Decken bei mir eingetroffen. Ich hatte Euch ja schon mal welche gezeigt und am Wochenende zeige ich Euch weitere.

Wunderschön gehäkelt und auch genähte sind schon mit dabei.

Eine Nähgruppe aus München, zu der auch die liebe Alex gehört (ich habe sie damals durch unser Minideckinähtreffen in Freising kennengelernt), ist unterstützt die Aktion mit genähten Decken, was mich besonders freut. 

Ich selbst sitze auch an ein paar Teilen, die etwas ganz Besonderes sein werden. Nicht weil ICH sie mache sondern ... 
na ja ... mehr dazu ein andermal. Wenn Ihr es seht und die entsprechende Info dazu lest, werdet Ihr wissen warum diese Decken etwas Besonderes sind.

***

Ansonsten bin ich derzeit viel am stricken. Die kalte Jahreszeit beginnt und das Auftragsbüchlein füllt sich.

Hier ein paar Impressionen dazu:


 Die Collage eignet sich immer super um Interessenten die unterschiedlichen Varianten meiner Mützen zu zeigen.


Die Handstulpen sind super kuschlig und warm. In grau mein absoluter Favorit.


Hier in dunklerem grau und noch nicht ganz vollendet.

***

Außerdem habe ich ein Dirndkleidchen vom Flohmarkt aufgehübscht und nun darf die kleine Ida es tragen.



Was ein paar Nähereien so aus einem doch etwas farblosen, schlichten Dirndl machen können.

Das wars nun wieder von mir. Die Fotos der Decken gibt es, wie versprochen, am Wochenende zu sehen.

Euch alles Liebe und eine schöne Zeit

Eure
Mimi

Montag, 17. Oktober 2016

Warum hier nicht mehr viel los ist


Hallo Ihr Lieben,


ich hoffe Euch geht es gut.

Allzu oft bin ich hier nicht mehr anzutreffen und das hat mehrere Gründe.

Erstens ist es in der Zwischenzeit so dass wir persönlich die Zeit fehlt, regelmäßig Blogs zu besuchen und zu kommentieren.

Ich mache immer noch sehr viel aber zeige das fast immer auf instagram, also falls sich dort jemand umschauen möchte, Ihr findet mich unter tres_jolie_mimi.

Ein weitaus bedeutender Grund (zumindest für mich) ist die Tatsache dass mir die "Bloggerwelt" zunehmend auf die Nerven geht.

Natürlich nicht jeder und es gibt auch heute noch viele Personen bei denen ich sehr gerne mal rein schaue aber was es schon immer gab und immer noch gibt, sind die Blogs, um die sich alle scharen.

Ach meine Güte ... da wird jedes hingeschmissene Handtuch als "wie süüüüssss" bezeichnet und auch wenn die Blogs teilweise sicher schön anzusehen sind, es herrscht auch sehr schnell dieses typische Frauengehabe. Da wird eifersüchtig drauf gewacht ob jemand etwas auch nur annähernd so "nachmacht" wie es dort gezeigt wird. Da werden Halb-, bis Unwahrheiten über andere in den Raum gestellt und wenn man selbst gerne mal was ausprobieren möchte, kommt sicher ganz schnell eine die der anderen steckt "Du, die macht das GENAUSO wie Du".

ERSTENS, absolut keine von uns erfindet das Rad neu. So gut wie alles gab es irgendwo schon mal zu sehen und wenn es kein deutscher Blog ist dann eben ein amerikanischer oder französischer. Da taucht dann schon mal dass, was ich als kleines Präsent für Weihnachten vorgesehen hatte, auf dem Titelcover einer Zeitschrift auf, huch ... da hat mir doch glatt jemand meine Gedanken geklaut.

ZWEITENS, die Inhaberinnen beliebter Blogs erinnern mich immer an die beliebten Mädchen in der Schule. Alle lobhudeln um sich im Schein der Person ein wenig sonnen zu können. Da werden dann eigene "Wortkreationen" gefeiert wie der Nobelpreis und mordsmächtiges Heititei drum veranstaltet.

Wenn jetzt jemand denkt "die war bestimmt kein beliebtes Mädchen" kann ich nur sagen, GENAU und es hat keinen Schaden hinterlassen. Ich gehörte eher zu ruhigen, schüchternen Sorte und kann heute sehr gut damit leben (denn das hat sich gelegt) ;-).

DRITTENS, wenn dann eine der Bewunderinnen auserwählt wird und von der großen, bekannten Bloggerin in die Gesellschaft eingeführt wird, ist das DER Ritterschlag schlechthin. Auf einmal werden den dort geschaffenen Kreationen wahnsinnig viel Aufmerksamkeit geschenkt, auch wenn vorher kein Hahn danach gekräht hat.

Für mich ist die Welt an sich schon oft oberflächlich genug und da brauche ich das nicht auch noch in der Bloggerwelt. Ich schaue mir sehr gern kleine, nicht bekannte Blogs an und freue mich daran.

Ich mag meinen Blog und auch die Dinge die ich hier gezeigt habe. Aufgeben werde ich ihn natürlich nicht und es gibt auch immer mal wieder was zu sehen.

Aber ich bin so weit davon entfernt auf viele Kommentare zu warten, wie der Nord-, vom Südpol. Auch ist es mir egal ob dieses Posting jetzt jeder toll findet oder nicht. Ich fand das musste mal gesagt werden.

Alles Liebe
Eure
Mimi 

Freitag, 26. August 2016

Die ersten beiden Decken sind da .... und demnächst gibts noch was Neues


Hallo Ihr Lieben,

diesen wunderschönen, beiden Decken erreichten mich bereits vor einigen Tagen von Helga aus Meschede.

 
Vielen Dank liebe Helga, für Deine Unterstützung und den zauberhaften Brief den Du geschrieben hast.

***

NEUES wird es geben da ich netterweise immer mal wieder Neuerscheinungen von Bücher aus dem Handarbeits,- oder DIY-Bereich rezensieren werden darf.

Der GRÄFE UND UNZER Verlag wird mir Bücher zur Verfügung stellen die ich Euch dann hier vorstellen kann und entsprechend beurteilen werde.

Ich freue mich schon sehr darauf und ich denke Anfang September wird es so weit sein.

Alles Liebe
Eure
Mimi 

PS:

Sehr schön finde ich auch dass bei den beiden Büchern folgendes mit einem Teil der Einnahmen passiert:

 
Weil Glück am schönsten ist, wenn man es teilt, geht ein Teil der Einnahmen aus den Verkäufen der GU Bücher und der Lana Grossa Aktionswolle Lena an den Irmengardhof der Björn-Schulz-Stiftung, den Magdalena Neuner als Schirmherrin begleitet. Der Irmengardhof bietet Angehörigen von krebs- und chronisch sowie unheilbar kranken und behinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Rückzugsort. Hier können sie sich von strapaziösen Behandlungen erholen. In diesem Sinne: Ran an die Stricknadeln! 

Donnerstag, 4. August 2016

Besuch im Ronald McDonald Haus


Hallo Ihr Lieben,

gestern konnte ich mir, unter der Führung von Frau Forderer-Barlag, das Ronald Mc Donald Haus ansehen.

Es ist wunderschön dort. 

Zentral in München aber dennoch ruhig und in direkter Nähe zum Deutschen Herzzentrum. Ringsrum viel grün, eine kleine Oase.

Alles ist sehr liebevoll und modern eingerichtet. Es gibt eine große Gemeinschaftsküche, einzelne Fächer für die derzeit dort untergebrachten Familien, eine Waschküche, Spielzimmer für kleine und große Geschwisterkinder, es fehlt an nichts.

Die Eltern können sich komplett selbst versorgen und übernehmen kleinere Aufgaben innerhalb des Hauses.

Das feste Team des Hauses wird von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt und jede Woche gibt es einmal ein Wohlfühlfrühstück und ein gemeinsames Abendessen der Eltern. 

Alles in allem wirkt es ein wenig wie ein Bed&Breakfast mit Gemeinschaftsräumlichkeiten. Es gibt einem einfach ein gutes Gefühl dort zu sein.

Die Apartments sind sehr schön und ruhig. Diese können, je nach Bedarf, umgestaltet werden (mit Beistellbetten usw.) damit wirklich eine komplette Familie in der Nähe des kranken Kindes bleiben kann bzw. die Betreuung eines weiteren Kindes keine Probleme bereitet.

Da auch Geschwisterkinder anwesend sind, gibt es immer Spielkameraden und ich denke allein diese Tatsache, ist für die Eltern eine enorme Erleichterung. Ebenso wie die Nähe zur Klinik, die es Müttern von Neugeborenen ermöglicht dennoch zu stillen oder bei Bedarf sofort bei ihrem Kind zu sein.

Für die kranken Kinder gibt es kleine Bettchen, da diese in der Regel nach der Entlassung ca. 1-3 Nächte im Haus verbleiben, bevor die Eltern dann wieder mit ihnen nach Hause gehen dürfen.

Für diese Bettchen werden die Decken sein. Natürlich wird Kinderbettwäsche verwendet aber sicherlich ist es im Ganzen einfach schön wenn eins unserer Einzelstücke darauf gelegt wird. Ich freue mich schon richtig wie individuell das dann wohl aussehen wird.

Ich danke Frau Forderer-Barlag noch einmal von Herzen für den überaus sympathischen Empfang und wir bleiben, wie besprochen, im Kontakt :-).

Spätestens Anfang Dezember würde ich die Decken gerne übergeben ... wir sehen einfach mal wie viele wir bis dahin zusammen bekommen haben.

Euch alles Liebe und bis bald

Eure
Mimi







Dienstag, 2. August 2016

Auch einzelne Grannys sind willkommen! - Aktion 2016 - Decken für das Ronald McDonald Haus

Hallo Ihr Lieben,

wen das letzte Posting abgeschreckt hat ... eine Decke macht man ja nicht so eben an einem Tag, kann ich beruhigen.

Ihr dürft Euch natürlich auch mit einzelnen Grannys beteiligen. Am liebsten dann richtig schön bunt, in allen Farben des Regenbogens ... vielleicht bekommen wir damit eine schöne Gemeinschaftdecke zusammen, was denkt Ihr?



Es ist völlig egal welches Granny Ihr häkelt ... einzige Vorgabe von mir, die äußeren Kanten dürfen nicht größer als 10x10cm sein. Bitte UNBEDINGT beachten. Alles andere macht enorme Probleme beim zusammen häkeln. 



Das wars ... nicht mehr und nicht weniger "Vorschriften" dafür von mir.

Ich freue mich über jede Beteiligung!

Einzelne Grannys sollten bitte bis spätestens 15.10.16 bei mir eingehen. Ich habe nun als Termin für die Decken Anfang Dezember angepeilt. Fest vereinbart ist noch nichts aber da es das Projekt 2016 ist, wäre es schon sinnvoll es auch in diesem Jahr abzuschließen.

Also ... ran an die Häkelnadeln ... so ein Granny häkelt doch jede von Euch im Schlaf.

Alles Liebe

Eure
Mimi 





Montag, 1. August 2016

Aktion 2016 - Zeigt Herz und unterstützt mich mit einer Decke!


Hallo meine lieben Mädels,

die Ereignisse der letzten Wochen belasten uns wohl alle. Und ist es nicht genau da an der Zeit auch an Andere zu denken? An die kleinen Menschen die unsere Zukunft sein werden? Uns mit etwas zu beschäftigen was Sinn macht und einem nicht das Gefühl gibt gelähmt und ängstlich still zu stehen? 

Ich für mich komme damit am besten klar wenn ich etwas (er)schaffe. Etwas das bleibt, dass Hoffnung und Vertrauen in das Leben gibt. 
Es ist Zeit <3 zu zeigen!

Und so starte ich eine diesjährige Aktion für einen guten Zweck.

Die Aktion für 2016 heißt:

"Decken für das Ronald McDonald Haus- zeigt Herz"


 Wie sicher die meisten wissen, sind diese Häuser an Krankenhäuser angegliedert und beherbergen die Familien von schwer kranken Kindern, während diese behandelt werden.

Ich arbeite in München in der Nähe des Deutschen Herzzentrums und jedes Mal wenn wieder ein Hubschrauber landet, bin ich in Gedanken bei dem Menschen der um sein Leben kämpft. Das kann ein Erwachsener sein aber leider sind es auch sehr oft kleine Kinder, die dringend eine Behandlung benötigen.

Wie beängstigend muss es sein, wenn es das eigene Kind betrifft? Wenn man nach der Geburt nicht diese wundervolle, unbeschwerte Zeit erlebt, die jedem vergönnt sein sollte? Wenn das Kind plötzlich bei Anstrengung Probleme bekommt und das Zentrum unseres Körpers, das Herz, nicht so funktioniert, wie es soll? 

Die Eltern und auch Geschwisterkinder können in insgesamt 24 Apartments in der Nähe des Kindes bleiben. Das Konzept hat mir schon immer sehr gefallen und bereits einige Zeit habe ich darüber nachgedacht wie man das Haus kreativ unterstützen könnte.

Meine Idee und Anfrage Decken für die einzelnen Apartments anzufertigen wurde sehr positiv und begeistert aufgenommen. Decken für Erwachsene sind vorhanden aber die Kinder verbringen meist nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch einige Tage mit ihren Eltern in den Apartments und gerade in diesem Moment ist es den Eltern ein großes Bedürfnis es den Kleinen schön zu machen. 

So kam der Input dass es darum besonders schön wäre wenn Kinderdecken für Betten in der Größe 60x120 cm angefertigt werden würden.

Ja ... und nun seid Ihr gefragt. Wer mag mir helfen?

Nichts ist unmöglich. Egal ob genäht, gehäkelt oder gestrickt! Jede Decke in der o. g. Größe oder ein wenig größer ist herzlich willkommen. Ob einfach genäht oder im Patchworkstil ... es bleibt Euch völlig selbst überlassen wie ihr die Decke gestalten möchtet.

Jeder was er am besten kann oder was zeitlich möglich ist. 

Wenn es jemand nicht schafft eine ganze Decke anzufertigen, können auch Grannys gehäkelt und zugeschickt werden. Damit allerdings alle Decken anzufertigen, schaffe ich allein nicht. Dafür bräuchte ich dann eventuell auch jemanden der mir eine/einige der Decken zusammen häkelt.

***

Folgende Vorgaben müsste ich machen:

Die Materialien sollten aus Baumwolle, maximal Baumwollmischgewebe sein. Egal ob Wolle oder Stoffe. Das hat hygienische Gründe, denn die Decken müssen natürlich waschbar sein, damit sie immer wieder genutzt werden können.

Auf Gegenstände die sich lösen können, wie Knöpfe oder Ähnliches, sollte bitte verzichtet werden.

Farblich bitte kindgerecht.

Grannys müssen eine Seitenlänge von 10x10 cm haben ... egal was für ein Motiv gewählt wird, aber die Seitenlängen müssen passen, sonst ist das Zusammenhäkeln unglaublich schwer.
 
Hier sieht man bei der tollen Aktion für die kleine Tochter von Jessica, die uns leider viel zu früh verlassen musste, wie toll eine bunte Decke aus unterschiedlichen Grannys aussehen kann. 

***

Ich darf mir die Räumlichkeiten demnächst anschauen aber ich denke wenn es bunt oder pastellig wird, passt es auf jeden Fall.

Einen Eindruck von den Räumlichkeiten findet Ihr auf der Website des Hauses.

Es gibt keine zeitliche Vorgabe. Dennoch wäre es schön wenn ich alle 24 Decken auf einmal übergeben kann aber es besteht kein Zeitdruck und es können immer auch noch Decken nachgereicht werden. Das werde ich bei dem Besuch des Hauses nochmal absprechen.

Mit dieser Aktion könnten wir alle zusammen, bis zu 600 Familien jährlich, ein klein wenig das Gefühl der Geborgenheit geben und ihnen helfen sich dort zuhause zu fühlen.

Wenn das kein guter Grund ist :-).

Also Mädels ... wie immer bin ich per Mail melanie_sturm@gmx.de erreichbar. Ihr dürft auch jederzeit hier unter dem Posting kommentieren. Teilen ist mehr als erwünscht und bitte gebt es auch in den sozialen Netzwerken, in Eurem Freundeskreis und in Stricktreffs weiter. Je mehr wir zusammen bekommen, desto schneller haben wir unser Ziel erreicht!

Ich würde mich sehr freuen und schick Euch ein dickes Bussal, fürs lesen und fürs helfen gibts noch ein weiteres :-).

Eure
Mimi









Freitag, 29. Juli 2016

Aktion 2016 - Zeigt Herz und unterstützt mich mit einer Decke!


Hallo meine lieben Mädels,

die Ereignisse der letzten Wochen belasten uns wohl alle. Und ist es nicht genau da an der Zeit auch an Andere zu denken? An die kleinen Menschen die unsere Zukunft sein werden? Uns mit etwas zu beschäftigen was Sinn macht und einem nicht das Gefühl gibt gelähmt und ängstlich still zu stehen? 

Ich für mich komme damit am besten klar wenn ich etwas (er)schaffe. Etwas das bleibt, dass Hoffnung und Vertrauen in das Leben gibt. 
Es ist Zeit <3 zu zeigen!

Und so starte ich eine diesjährige Aktion für einen guten Zweck.

Die Aktion für 2016 heißt:

"Decken für das Ronald McDonald Haus- zeigt Herz"


 Wie sicher die meisten wissen, sind diese Häuser an Krankenhäuser angegliedert und beherbergen die Familien von schwer kranken Kindern, während diese behandelt werden.

Ich arbeite in München in der Nähe des Deutschen Herzzentrums und jedes Mal wenn wieder ein Hubschrauber landet, bin ich in Gedanken bei dem Menschen der um sein Leben kämpft. Das kann ein Erwachsener sein aber leider sind es auch sehr oft kleine Kinder, die dringend eine Behandlung benötigen.

Wie beängstigend muss es sein, wenn es das eigene Kind betrifft? Wenn man nach der Geburt nicht diese wundervolle, unbeschwerte Zeit erlebt, die jedem vergönnt sein sollte? Wenn das Kind plötzlich bei Anstrengung Probleme bekommt und das Zentrum unseres Körpers, das Herz, nicht so funktioniert, wie es soll? 

Die Eltern und auch Geschwisterkinder können in insgesamt 24 Apartments in der Nähe des Kindes bleiben. Das Konzept hat mir schon immer sehr gefallen und bereits einige Zeit habe ich darüber nachgedacht wie man das Haus kreativ unterstützen könnte.

Meine Idee und Anfrage Decken für die einzelnen Apartments anzufertigen wurde sehr positiv und begeistert aufgenommen. Decken für Erwachsene sind vorhanden aber die Kinder verbringen meist nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch einige Tage mit ihren Eltern in den Apartments und gerade in diesem Moment ist es den Eltern ein großes Bedürfnis es den Kleinen schön zu machen. 

So kam der Input dass es darum besonders schön wäre wenn Kinderdecken für Betten in der Größe 60x120 cm angefertigt werden würden.

Ja ... und nun seid Ihr gefragt. Wer mag mir helfen?

Nichts ist unmöglich. Egal ob genäht, gehäkelt oder gestrickt! Jede Decke in der o. g. Größe oder ein wenig größer ist herzlich willkommen. Ob einfach genäht oder im Patchworkstil ... es bleibt Euch völlig selbst überlassen wie ihr die Decke gestalten möchtet.

Jeder was er am besten kann oder was zeitlich möglich ist. 

Wenn es jemand nicht schafft eine ganze Decke anzufertigen, können auch Grannys gehäkelt und zugeschickt werden. Damit allerdings alle Decken anzufertigen, schaffe ich allein nicht. Dafür bräuchte ich dann eventuell auch jemanden der mir eine/einige der Decken zusammen häkelt.

***

Folgende Vorgaben müsste ich machen:

Die Materialien sollten aus Baumwolle, maximal Baumwollmischgewebe sein. Egal ob Wolle oder Stoffe. Das hat hygienische Gründe, denn die Decken müssen natürlich waschbar sein, damit sie immer wieder genutzt werden können.

Auf Gegenstände die sich lösen können, wie Knöpfe oder Ähnliches, sollte bitte verzichtet werden.

Farblich bitte kindgerecht.

Grannys müssen eine Seitenlänge von 10x10 cm haben ... egal was für ein Motiv gewählt wird, aber die Seitenlängen müssen passen, sonst ist das Zusammenhäkeln unglaublich schwer.
 
Hier sieht man bei der tollen Aktion für die kleine Tochter von Jessica, die uns leider viel zu früh verlassen musste, wie toll eine bunte Decke aus unterschiedlichen Grannys aussehen kann. 

***

Ich darf mir die Räumlichkeiten demnächst anschauen aber ich denke wenn es bunt oder pastellig wird, passt es auf jeden Fall.

Einen Eindruck von den Räumlichkeiten findet Ihr auf der Website des Hauses.

Es gibt keine zeitliche Vorgabe. Dennoch wäre es schön wenn ich alle 24 Decken auf einmal übergeben kann aber es besteht kein Zeitdruck und es können immer auch noch Decken nachgereicht werden. Das werde ich bei dem Besuch des Hauses nochmal absprechen.

Mit dieser Aktion könnten wir alle zusammen, bis zu 600 Familien jährlich, ein klein wenig das Gefühl der Geborgenheit geben und ihnen helfen sich dort zuhause zu fühlen.

Wenn das kein guter Grund ist :-).

Also Mädels ... wie immer bin ich per Mail melanie_sturm@gmx.de erreichbar. Ihr dürft auch jederzeit hier unter dem Posting kommentieren. Teilen ist mehr als erwünscht und bitte gebt es auch in den sozialen Netzwerken, in Eurem Freundeskreis und in Stricktreffs weiter. Je mehr wir zusammen bekommen, desto schneller haben wir unser Ziel erreicht!

Ich würde mich sehr freuen und schick Euch ein dickes Bussal, fürs lesen und fürs helfen gibts noch ein weiteres :-).

Eure
Mimi









Montag, 25. Juli 2016

Es duftet und die Haare sind ab


Hallo Ihr Lieben,


wieder einmal habe ich ewig nicht mehr geschrieben aber es gibt mich noch.

Mein Nähzimmer ist ein wenig dezimiert worden und es macht noch mehr Spass darin zu arbeiten.

So sind heute duftende Engelchen entstanden:


 Stickdatei von kunterbuntdesign, Santa & friends, gefüllt mir getrocknetem Lavendel.

Ein Teil davon macht sich bald auf den Weg in ein neues Zuhause aber ich habe auch immer gern ein paar auf Vorrat. Das ideale Geschenk wenn es mal spontan oder schnell gehen muss ;-).

Außerdem sind seit heute meine Haare ab.

Ich habe lang überlegt ob ich mich trauen soll und bin ehrlich gesagt super happy damit.


Passt gut auf Euch auf!

Eure
Mimi



Montag, 6. Juni 2016

Levlandigkofte - Norweger Nr. 2 beendet


So Ihr Lieben,

heute wurde der zweite Norweger fertig und ich bin sehr zufrieden.

 

Gespannt werden muss der Pulli noch und auch die Fäden müssen noch vernäht werden ... aber die "Strickarbeit" ist erledigt.

Falls sich nun auch jemand daran versuchen möchte, die Anleitung ist aus dem Buch "Kofteboken 2" und das Modell heißt "Levlandigkofte".

Die Bücher gibt es leider nur auf norwegisch aber wenn man eine Anleitung geschafft hat, gehts fast von allein. Ich habe mir beim ersten einige Notizen gemacht, die mir jetzt beim zweiten sehr geholfen haben.

Den nächsten, den ich für mich stricke, möchte ich aber unbedingt figurbetonter stricken und ich habe schon ein Modell im erste "Kofteboken" gefunden, dass mit Abnahmen an der Taille gearbeitet wird.

Mal kucken ... jetzt mach ich erstmal eine kurze Pause und entscheide dann was als nächstes kommt.

Einen schönen Abend.

Freitag, 3. Juni 2016

Stølsvatn - tatsächlich fertig und weiter gehts


Hallo Ihr Lieben,

jaaaaa, ich habs tatsächlich geschafft. Mein erster Norwegerpulli ist fertig geworden.


Im ganzen eher leger, der nächste für mich soll etwas figurbetonter werden.


Und weils so schön war und ich letzte Woche Urlaub hatte und das Wetter nicht so toll war und überhaupt ... gings gleich mit dem zweiten weiter.
Die Wollauswahl hatten wir schon vor einigen Wochen getroffen.


"Wir" sind in dem Fall meine liebe Barbara und ich. Ich hatte sie gefragt ob sie Lust hat dass ich ihr einen Pulli stricke. Eigentlich wäre der als Überraschung natürlich toll gewesen aber lieber kann ich die Maße abstimmen und er passt am Ende möglichst gut, als das es ein Überraschung ist die hinten und vorne nicht sitzt.
So gings los ...


so gings weiter ...


so sieht das fertige Oberteil aus (ja Halsbündchen fehlt noch)


und so weit bin ich seit gestern Abend.


Ich liebe diese Muster und wie es sich Reihe um Reihe ergibt. Der Rest strickt sich dann zwar etwas langatmig aber ich bin eindeutig schneller als beim ersten Pulli.

Um noch gaaaanz viele dieser Pullis stricken zu können war die liebe Iris von Windmühle21 so lieb und hat mir aus ihrem Bücherfundus noch das erste "Kofteboken"-Buch von der lieben Liv zugeschickt.


Ich bin schockverliebt was die darin enthaltenen Modelle betrifft. Die sind einfach der Hammer, noch ein wenig traditioneller aber einfach traumhaft. Demnächst zeige ich Euch ein paar Modelle daraus.

Euch einen guten Start ins Wochenende und alles Liebe.
Eure
Mimi

Sonntag, 22. Mai 2016

Freundinnen - Beaches


Hallo Ihr Lieben,

wer kennt ihn nicht? Den Film "Freundinnen" oder in der Originalversion mit dem Titel "Beaches"?

Hauptrollen gespielt von Bette Midler und Barbara Hershey.

Ihr kennt ihn nicht? Dann unbedingt anschauen. Bereits 1988 verfilmt ist es ein wunderschöner Film.

Es geht um zwei Mädchen die sich kennenlernen und unterschiedlicher nicht sein könnten.


Quelle: http://www.moviesection.de/film/1124-Freundinnen

Die eine als kleine Künstlerin auf der Bühne zuhause und mit einer riesigen Klappe versehen, die andere aus reichem Haus, verwöhnt aber eher schüchtern.

Der Film zeigt viele Höhen und Tiefen dieser Freundschaft und endet relativ traurig.

Dennoch mag ich den Film, vor allem weil er zeigt wie viel eine Freundschaft aushalten kann.

Wie unterschiedlich man sein kann und darf und dennoch weiß dass da jemand ist der einen genau so nimmt, wie man ist. 

Solche Freundschaften erinnern mich immer daran dass es Menschen gibt die schwören darauf, eine Beziehung (und es sei mal dahin gestellt was für eine Art nun gemeint ist) könne nur funktionieren wenn man sich sehr ähnlich ist.

Meine liebe Barbara und ich sind uns einerseits sehr ähnlich aber andererseits garnicht. 

Wer würde wohl welche der beiden o. g. Hauptrollen einnehmen? Als Kind war ich sicher auch die schüchterene Version, heute bin ich bestimmt die mit der größeren Klappe :-).

Ich bin nicht so lieb wie Du, meine Liebe aber Du weißt ja wie ich es meine, wenn ich was sage.

Meine Geduld würde an Deine niemals heranreichen und ich bin viel weniger bereit mich für andere einzuschränken als Du es ganz selbstverständlich tust.

Aber ich denke, gerade deshalb führst Du Dein Leben und ich meins, trotzdem haben wir so viele Paralellen entdeckt, dass unsere Freundschaft nun schon über Jahre anhält. 

Und so darf ich Dir heute, zum wiederholten Mal zu Deinem Geburtstag gratulieren. Wieder mal schaffen wir es einige Wochen gleich alt zu sein, bis ich wieder mal die Klappe früher aufreiße um mir ein weiteres Lebensjahr zu sichern.

Ich drück Dich, schick Dir jede Menge Umarmungen und Bussals und bin gespannt wie Du Deine Geschenke findest.

Und so lass uns weiterhin der Wind unter den Flügeln der Anderen sein (muaahahaha, klingt das schmalzig):



Alles Liebe
 Deine Mimi



 

Freitag, 20. Mai 2016

Was ist schön oder die Frage nach der Norm?




Was ist schön?

Was empfindet man selbst als schön oder als absolut gar nicht schön?

Ich stelle diese Frage bewusst so wie sie gemeint ist. Nur auf das Äußere eines Menschen oder einer Sache begrenzt.

Kein „jaaaa aber innerlich bist Du schön“ oder „aber praktisch ist es auf jeden Fall“. 



Rein das eigene Wahrnehmen von Schönheit.
Für mich hat diese Art der Schönheit auch was mit Ästhetik zu tun.

Es geht nicht darum wie viel eine Person wiegt, sondern wie damit umgegangen wird. Wie vorteilhaft diese sich kleidet, oder ob der Gesamteindruck gepflegt erscheint oder nicht.

Da ist auch völlig egal wo die Zone liegt die ich persönlich vielleicht nicht so schön finde. Ist es eine zu kleine oder eine zu große Oberweite, ist es der dicke Bauch oder sind es sehr dünne Beine?

Ebenso kann man das auf Gegenstände umlegen. Es gibt Schuhe die sind einfach sooooo schön aber drin laufen ein Ding der Unmöglichkeit, genauso gibt’s echt gruselige Tretter die ich nie im Leben anziehen würde, egal wie gesund sie sein mögen.

Häuser können einen in ihren Bann ziehen, gerade WEIL  sie alt und unperfekt sind aber auch weil sie einem nicht gefallen. Weil man sich denkt „WAS IST DAS und wer will darin freiwillig wohnen?“.

Keiner von uns bewertet Menschen und Dinge nicht nach dem Aussehen.
 Das ist nun mal der „erste Eindruck“.

Ich würde lügen wenn ich sagen würde ich bin begeistert wenn ich die Hälfte meines Sitzplatzes im Zug mit meinem Neben“mann“ teilen  darf. Nein, bin ich nicht. Ich finde es unangenehm. Denn dabei wird mein persönlicher „Wohlfühlbereich“ überschritten. Ich mag keine Berührungen von Fremden, genauso wenig mag ich es wenn mir jemand in der UBahn in den Nacken atmet (oder gar Schlimmeres). Sorry, so was geht gar nicht und in dem Moment ist es mir völlig egal wie dieser Jemand aussieht.

Aus vielen kleinen Facetten, bilden wir uns einen ersten Eindruck, bewerten wir immer in irgendeiner Weise, so wie es eben in unserer ureigenen Natur liegt.
Wir sind alle Ergebnisse unserer Erziehung und den Erfahrungen, die wir gemacht haben. Je älter ich werde, desto ausgeprägter merke ich das.

Desto unbequemer werde ich aber auch. Ich sehe es überhaupt nicht mehr ein immer den Mund zu halten. Des lieben Friedens willen oder weil sich das so gehört. Aus dem Alter bin ich eindeutig raus und so kommen wir zum Ursprung dieses Postings.

Vor einigen Wochen kaufte ich mir die kreative Auskoppelung einer bekannten deutschen Frauenzeitschrift.
Ich fand das Modell auf dem Cover sehr schön und freute mich auf das Durchblättern und entscheiden was ich wann und wie nacharbeiten werde.

Kennt Ihr das? Dieses Gefühl Neues zu sehen, zu lesen und sich darüber zu freuen?

Eben das habe ich getan und bei näherem Betrachten festgestellt dass einige der Modelle nur für die Größen XS und S andere bis maximal Größe L veröffentlicht wurden.

XS und S??? XS hatte ich mit 14, S bis Anfang 20. Jetzt bin ich seit Jahren bei M (und wenn ich es einfach größer oder lockerer haben möchte auch mal bei L) angekommen.

Die durchschnittliche Größe einer deutschen Frau liegt angeblich bei einer Konfektionsgröße von 40-42. Ja, es gibt die ewig Schlanken aber sind wir mal ehrlich, allerspätestens ab 40 bleibt bei den meisten von uns mehr hängen. Gehen wir mal von einer 40 aus, das wäre nach Adam Riese eine L.

Wow, wie schön, es gab ein paar Modelle die könnten sich die meisten Frauen gerade noch so anfertigen. Der Rest, also ab Größe 42 hat Pech gehabt.

Gerade die S und XS Modelle ließen die Vermutung aufkommen, dass da eine Redaktion entschieden hat das so etwas definitiv NUR an Models gut aussieht, deshalb bleibt es bei den Größen.

Aber vielleicht möchte man das gerne selbst entscheiden?
Ist es eine gute Idee dass auch jungen Mädchen und Frauen zu vermitteln? Was, Ihr habt nicht XS oder S, puuuuh, ganz schlimme Sache.

Zum allerersten Mal hatte ich als Frau bezüglich des Gewichts das Gefühl diskriminiert zu werden. Ist das nicht ein Witz? Bei einer M???

Da ich kurze Zeit davor einige norwegische Strickbücher gekauft hatte und dort wirklich mit Freude  feststellen konnte dass es erstens die Anleitungen allesamt bis Größe XXXL gibt und außerdem wunderschöne Fotos mit Frauen außerhalb der Modelmaße und auch weit weg von L verwendet wurden.
Muss uns ein skandinavisches Land vormachen wie es geht? Dass jede Frau gerne das häkeln oder stricken können sollte, was ihr gefällt?

Also konnte ich den Mund nicht halten und habe die Redaktion angeschrieben. Über einen Monat bekam ich keine Antwort bis ich noch einmal etwas ungnädig „Keine Antwort ist auch eine Antwort“ hinterher schob.

Was denkt Ihr wurde mir mitgeteilt?

Die meisten werden es ahnen.

…verschiedene redaktionelle und formale Entscheidungen stecken hinter dieser Auswahl … trotzdem viel Spaß beim Nacharbeiten …

Äh ja … der netterweise hinzugefügte Link zu einer Anleitung wie man Modelle auch umrechnen kann, war für Strickanleitungen, es ging aber um eine Häkelanleitung. Spitzentipp, vor allem für Anfänger. Die werden schnell  wieder aufgeben.

Ein weiterer Nachsatz von mir, dass mich diese Entscheidungen interessieren würden, brachte mir den Hinweis ein, ich solle mich doch bitte an die Onlineredaktion wenden.

Glaubt Ihr dass ich überhaupt keine Lust mehr dazu hatte?

Wie kann eine Redaktion, die mit ihrer Stammzeitschrift gerade für „normale“ Models wirbt, so ein Konzept vertreten?
Ich sage ja nicht es muss bis XXXL gehen. Aber vielleicht bis XL oder XXL? Ist doch nicht so ungewöhnlich.

Sieht eine Frau mit den Maßen XXXL in einem Pulli schlechter aus als eine Frau die XS trägt?

DAS liegt immer im Auge des Betrachters und sollte jeder selbst und frei entscheiden können.

Wieder mal um einiges ernüchterter fange ich jetzt an jede Zeitschrift genau auf die Größen zu prüfen, bevor ich sie kaufe. Denn selbst wenn ich in der Norm liege, werde ich alles andere nicht unterstützen.

Alles Liebe
Eure
Mimi