Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ein Frohes Neues Jahr

wünsche ich Euch allen.

Danke dass ich immer noch treue Leserinnen habe, auch wenn die Blogwelt etwas ruhig geworden ist.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes, gesundes 2016 und verabschiede mich mit einer kleinen Mr. Pieps-Geschichte von Euch.

*** 

Weihnachten hat Mr. Pieps allein verbracht aber da vor seiner Haustür 2 kleine Kätzchen auf ihn warteten, war es ihm kein bisschen langweilig.

Allerdings wollte er Silvester nicht noch einmal allein verbringen und so hat er sich gestern an die Schreibmaschine gesetzt und per Übernachtexpress eine Einladung zustellen lassen.


Die Einladung ging an seine Schwester, Piespilotta.

Piepsilotta wird demnächst nach Wiesbaden ziehen und davor wollte ihr Mr. Pieps unbedingt noch sein eigenes, kleines Häuschen zeigen.

So kam sie heute angeradelt. Mit jeder Menge Essen im Gepäck bog sie gerade um die Kurve und hielt vor Mr. Pieps Tür.


"Piepsilotta!!!!!" quietschte Mr. Pieps ganz aufgeregt. "Da bist Du ja, Mensch haben wir uns lange nicht gesehen, komm lass Dich umarmen. Und so viel zu essen hast Du auch mitgebracht, schnell komm rein. Drinnen ist es viel gemütlicher und ich habe auch schon den Ofen angemacht". 

Und so wanderten sie erst einmal Arm in Arm Richtung Häuschen.


Piepsilotta hat sich noch ein wenig frisch gemacht, sich ein hübsches Schleifchen ans Ohr gebunden und jetzt wird erst einmal gemütlich geredet, gegessen und das Jahr verabschiedet.


Und so wünschen Euch Piepsilotta, Mr. Pieps und natürlich auch ich einen wunderschönen Jahresausklang.

Lasst es ruhig angehen, während des Jahres ist es stressig genug.

Und so freuen wir uns auf ein neues Jahr mit kreativen Ideen von mir und ab und an kleinen Geschichten von Mr. Pieps.

Alles Liebe

Eure
Mimi

Sonntag, 27. Dezember 2015

Wenn Zeit ein Geschenk ist - Mein Jahresrückblick 2015

Meine Lieben,

sicherlich habt Ihr mit Euren Lieben eine schöne Zeit, esst, redet, trinkt zusammen Kaffee oder Tee und freut Euch aneinander.


Die letzten Jahre haben mich verändert.

Erst der Auszug meines Sohnes mit noch nicht mal 16 Jahren, dafür brauchte ich lange Zeit, es ging mir immer wieder sehr schlecht. Der Körper hat um Hilfe geschrien, die Seele auch. Einschnitte im Leben erfordern es sie auch zu zu lassen und nicht weiter zu machen als wäre nichts passiert. 

In diesem Jahr hatte ich einen kleinen "Rückfall" doch danach ging es bergauf. Wirklich so dass ich gemerkt habe ich komme wieder zu Kräften in jeder Hinsicht.

Ich übe mich darin nicht gegen meine innere Überzeugung zu handeln, nur weil man das "nicht so macht" oder das "doch so nicht geht". Mir muss es damit gut gehen, nicht den anderen. Ich bin nicht der Fußabtreter der Nation und auch wenn es oft nicht leicht fällt, muss man Grenzen ziehen um weiterhin ernst genommen zu werden. Harmonie ist etwas Schönes aber nicht wenn man selbst mehr dafür investieren muss, als andere. 

Natürlich zieht dass Kritik und auch Vorwürfe nach sich, aber mit denen muss man rechnen und drüber stehen. Für sich selbst einstehen.

Im Rahmen der minidecki-Aktion hat sich mein Leben und mein Horizont erweitert. Ich habe Frauen aus Nigeria, Eritrea, Afghanistan und Syrien getroffen, viele Ehrenamtliche die sich enorm einsetzen aber natürlich auch Personen die das alles kritisch sehen. 

Auch da versuche ich nach meiner  Facon zu leben. Ich akzeptiere andere Meinungen, auch wenn es sicher nicht meine eigenen sind. Ich finde es traurig dass die einen meinen ständig betonen zu müssen dass sie sich für irgendetwas einsetzen und die anderen denken sie müssen sich rechtfertigen wenn sie sich für nichts einsetzen.

Ob es Obdachlose, Tiere, Flüchtlinge oder der Kuckuck in Papua ist ... wenn es jemandem ein Bedürfnis ist, soll er sich engagieren oder es lassen. Niemals würde ich jemanden anhand dessen beurteilen wollen und verbiete mir dass auch bei mir selbst.

Durch die Kontakte lerne ich viele Menschen kennen, lege viel an Hemmungen ab, gehe schneller auf Andere zu und habe nicht mehr so viel Angst vor Zurückweisung wie früher. 
Wenn es angenommen wird, gut, wenn nicht, auch gut.

Mit unserem CreativCafé versuchen wir ein wenig Abwechslung zu bieten. Mal wird es besser, mal schlechter angenommen. Aber man lernt Menschen kennen.

Manchmal über mehrere Ecken aber diese Begegnungen sind dann oft die überraschenden, schönen, für mich wahnsinnig bereichernden. 

Warum ich das mache, werde ich oft gefragt? Es wird vermutet ist schließe eine Lücke die mein Sohn hinterlassen hat (natürlich sagt mir das keiner ins Gesicht) oder weil ich auch so ein "Gutmensch" bin. Gerade über Letzeres kann ich langsam nur noch lachen.  

Es ist kein "Mitleid", es ist einfach das "Hineinversetzen" dass mich antreibt. Wenn ich mir vorstelle ich lande, nach einer wahren Odyssee in einem Land in dem ich die Sprache nicht spreche, die Schrift nicht lesen kann und kaum Kontakte nach außen habe, was in meinem Land die Freizeitbeschäftigung Nummer eins ist, wie würde es mir da wohl gehen? Ein Land in dem ich mit meiner Art als Frau zu leben anecken würde, in dem ich mich nicht mal beim einkaufen so weit verständigen kann, ich glaube da würde auch ich kaum vor die Tür gehen.

Wo bliebe mein Antrieb, was wäre mein Sinn im Leben wenn ich nicht mal kochen kann, weil es keine Möglichkeit dafür gibt?

Vor einigen Tagen habe ich die Erfahrung gemacht dass diese Frauen allein für ein wenig Zeit dankbar sind. Natürlich ist es anstrengend sich über Stunden mit Händen und Füssen verständlich zu machen aber auch das führt zu Situationen in denen man sich vor Lachen ausschüttet und eine Nähe entsteht, die nicht selbstverständlich ist. Und wenn dann die Aussage kommt heute wäre es so schön gewesen, zusammen zu sitzen, zu reden, zu lachen, Tee zu trinken, berührt mich das sehr.

Warum soll man nicht versuchen ein paar Worte in einer anderen Sprache zu sprechen, wenn man erwartet dass diese Menschen unsere Sprache lernen? Das führte zu großer Freude und Applaus.

Ja, es hat auch mir viel gegeben. Viel Freude, Einblicke in andere Leben, die Möglichkeit Fragen zu beantworten die klar machen dass unsere Kultur für diese Menschen auch nicht einfach zu verstehen ist. Warum wir nur so wenig Kinder haben, warum unsere Eltern allein leben und nicht bei uns, warum die Läden tagelang geschlossen bleiben, ob es stimmt dass man hier auch zusammen leben kann ohne verheiratet zu sein usw. Alles völlig ohne Vorurteile, einfach aus Interesse. 

Dieses Posting ist kein Aufruf es genauso zu machen. Macht es immer so, wie Ihr es für richtig haltet aber versucht vielleicht eine Frau nicht nur danach zu beurteilen ob sie ein Kopftuch trägt oder nicht. Das sind keine unterdrückten armen Frauen die von ihren Männern gesagt bekommen was sie zu tun und zu lassen haben. Diese Frauen sind stolz, hübsch, haben viel durchgemacht, so höflich dass es einem selbst schon fast peinlich ist, teilen das Wenige was sie haben mit einem und laden einen nebenher mal eben zum Essen ein, dass sie selbst für einen kochen möchten. 

Beurteilt einen Menschen nicht danach ob er dick oder dünn ist. Nicht jede dicke Person ist faul oder ist nur am essen. Egal was man von außen sieht, wer weiß was sich innen verbirgt?

Ich würde mir wünschen dass man jedem eine Chance gibt und da ist es völlig egal ob man sich auf eine Frau aus einem anderen Land einlässt, auf einen Obdachlosen der einem seine Geschichte erzählt, einen alten Menschen der einsam ist und "unsichtbar" geworden ist oder auf eine sozial schwache, alleinerziehende Mutter, die versucht sich selbst und ihre Kinder durchzubringen. Hinter jeder Person verbirgt sich ein Mensch. Mit eigenen Gefühlen, Erfahrungen und vielen Geschichten die ihn geprägt haben.

Jeder Mensch hat eine Daseinsberechtigung und damit meine ich eine Berechtigung zu leben und als Mensch gesehen zu werden. 

***

Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.

(1850 - 1893), französischer Erzähler und Novellist

***

Vielleicht halten mich jetzt einige für "blauäugig", mir wird auch immer mal wieder geraten "weiter zu schlafen" oder es wird prophezeit "ich werde schon sehen was ich davon habe" aber auch das ist die Meinung von Menschen und die steht ihnen zu. Meine ist es nicht.

Meine Augen sind braun.
Mein Schlaf ist hervorragend.
Und ich sehe bereits was ich davon habe, etwas dass Vielen verwehrt bleiben wird.


In diesem Sinne
eine schöne Weihnachtszeit für Euch und Eure Lieben.

Eure
Mimi 




Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachten

Weihnachten von Joseph von Eichendorff


Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit.

***

Euch allen ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest. 

Eure
Mimi 

Montag, 7. Dezember 2015

Mr. Pieps und der Nikolaus

Ich weiß ja nicht wo Mr. Pieps ursprünglich herkommt, aber den Brauch dass man dem Nikolaus Stiefel vor die Tür stellt, scheint er zu kennen.

     Er stellte sie am Samstag Abend auf seine                 Fußmatte und der erste Blick
                    am frühen Morgen galt
                             den Stiefeln


Da war der Schreck aber erstmal groß 


"Leeeeerrrrrrr???

Nein, natürlich nicht aber das Geschenk vom Nikolaus passte garnicht in die Stiefel


Huch,  was da wohl drin ist?


Was ist denn das? 


Ooooh, Mütze und Schal damit sich der kleine Racker nicht erkältet.

Ist er nicht süss? 

Euch alles Liebe
Mimi 



Sonntag, 6. Dezember 2015

2. Advent und der Nikolaus war auch da

Ich wünsche Euch einen wunderschönen 2. Advent.


Der Nikolaus war auch da, aber nicht bei mir sondern bei Mr. Pieps.

Mehr dazu morgen.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Freitag, 4. Dezember 2015

Mr. Pieps

is in the house und richtet sich langsam heimisch ein.

Am Tag seines Einzugs hat er uns damit sehr überrascht und musste deshalb mit einem Notbettchen zufrieden sein.


Aber wer in einem Shanbyhaushalt einzieht, muss das nehmen was da ist ;-).

Alles Liebe
Eure
Mimi

Sonntag, 29. November 2015

Hermann Hesse


Beim Schlafengehen

Nun der Tag mich müd' gemacht,
soll mein sehnliches Verlangen
freundlich die gestirnte Nacht
wie ein müdes Kind empfangen.

Hände, lasst von allem Tun,
Stirn, vergiss du alles Denken,
alle meine Sinne nun
wollen sich in Schlummer senken.

Und die Seele unbewacht
will in freien Flügen schweben,
um im Zauberkreis der Nacht
tief and tausendfach zu leben.

Alles Liebe

Eure 
Mimi 

Donnerstag, 26. November 2015

Nähzimmer ... die Regale hängen

und die meisten Dinge haben wieder einen Platz gefunden.

Hier nur zwei kleine Eindrücke, möchte Euch ja auch nicht dauerhaft langweilen.


Fienchen ist wieder aus ihrer Unterkunft ausgezogen aber sie wird immer wieder auftauchen und Euch Einblicke in ihr Leben gewähren. 


Dieses wunderschöne Shabbyregal habe ich schon vor einiger Zeit auf einem Flohmarkt entdeckt und nun hat es einen tollen Platz gefunden. Im Moment dürfen dort einige der Schnittmuster hängen die ich immer wieder brauche oder bald mal nähen möchte.

Euch alles Liebe

Eure
Mimi

Dienstag, 24. November 2015

Ein Lichtbeutel

... wie jedes Jahr mit Aschenbrödel.

Und bevor wieder von Personen, (die garnichts von mir wissen) Dinge in die Welt gesetzt werden die nicht der Wahrheit entsprechen ... DER IST FÜR MICH PERSÖNLICH.


Dieses Motiv liebe ich besonders. 
Es macht auf mich immer den Eindruck als würde Aschenbrödel kucken ob schon Schnee fällt.

Alles Liebe

Eure
Mimi

Sonntag, 22. November 2015

Apronlove - Schürzenliebe

Hallo Ihr Lieben,

ich nähe diese kleinen Wendeschürzen so gern.

Diesmal für das neueste Fakultätsbaby Ann-Sophie.

einmal von vorn mit Stickerei

und die andere Seite von hinten

Schon lange wollte ich mir selbst eine dieser Schürzen nähen. Ganz pragmatisch da ich nach dem Nähen oder Wolle spinnen immer über und über mit Fäden und Fasern bedeckt bin, als Arbeitsschürze, bin ich jetzt doch schwer verliebt.


Was sagt Ihr? Tragbar?

Alles Liebe
Eure
Mimi

Freitag, 20. November 2015

Wenn Du das Heulen hörst..


ist der Wolf gekommen,
um dich ein Stück deines Weges zu begleiten.
Er nimmt dir die Schwere des Tages
und schenkt dir die Leichtigkeit des Seins.

Wenn du einen Schatten siehst,
ist der Wolf gekommen,
um dich ein Stück vorwärts zu tragen.
Er schenkt dir die Gelassenheit,
die Vergangenheit aus der Distanz zu betrachten.

Wenn du das Heulen hörst,
ist der Wolf gekommen,
um dir das Feuer und die Liebe zu allem was ist, zu bringen.
Er schenkt Dir die Kraft,
anzunehmen oder zu verändern. 

Kissen genäht aus einem "Kissenteil" von Stoff & Stil 

Wenn Du einen Schatten siehst,
ist der Wolf gekommen,
um Dich zu begleiten.
Er schenkt Dir den Mut, an allen Deinen Tagen
zu neuen Ufern aufzubrechen.

Wenn du Du das Heulen nicht mehr hörst,
ist der Wolf weitergezogen,
in dem Wissen, dass er Dich gelehrt hat,
dass ein Teil von Dir selbst zum Wolf geworden ist
und Du ihn rufen kannst, wenn Du ihn brauchst.

Wenn Du seinen Schatten nicht mehr siehst,
ist der Wolf weitergezogen, weil er weiss, 
dass Du ihn manchmal in Deinen Träumen tanzen siehst

und von der Ferne sein Heulen hörst.

-Unbekannt-

Freitag, 13. November 2015

Sich trennen...

kann befreiend sein.

Seit einiger Zeit räume ich mächtig in meinem Nähzimmer vor mich hin.

Über die Jahre hat sich so viel angesammelt und seit einiger Zeit hatte ich das Gefühl dass mir dieses Mehr an allem möglichen, zu viel wird. Dass ich mehr Platz brauche um auch weiterhin mit Freude kreativ zu sein.

Also bin ich es angegangen. Hab vieles in meinen Flohmärkten verkauft, auch viel verschenkt.


Vor allen unnötige Regale, Stoffe die ich niemals vernähen werde und andere Ideen die nie vollendet wurden, haben dankbare Abnehmer gefunden.


Vieles ist in durchsichtige, stapelbare Boxen gewandert und erleichtert das Suchen und Finden.


Und so ist es gerade "minimalistisch". Am Wochenende werden noch Regale um-, und aufgehängt und danach gibt es neue Bilder.

Euch alles Liebe

Eure
Mimi

Donnerstag, 12. November 2015

Das Licht

Das Licht

In deine Flamme schau ich, Kerzenlicht,
die wie ein Schwert die Finsternis durchbohrt.
Hab Dank, du schonest auch den Schatten nicht,
der meinen schlafgemiednen Sinn umflort.

Ich nähre mich an deiner ruhigen Kraft,
du Bild der Seele, die das Dunkel trennt
und ihres Leibes erdenschweren Schaft
gleich einer Fackel in den Raum verbrennt.
(1871 - 1914)

Freitag, 6. November 2015

Vergangenes


Die Zeit kommt aus der Zukunft, 
die nicht existiert, 
in die Gegenwart, 
die keine Dauer hat,
und geht in die Vergangenheit 
die aufgehört hat zu bestehen.    -Augustinus Aurelius -




Eure 
Mimi

Donnerstag, 5. November 2015

Das Leid hat viele Gesichter

Macht uns das Leid der Einen, blind für das Elend Anderer?

Ich bin jemand, der aus Überzeugung sagt in Deutschland muss niemand auf der Strasse leben. Aber gibt es nicht Lebensumstände die diese, meine Wahrheit anders aussehen lässt?

Was mich so nachdenklich macht war der Anblick eines Obdachlosen heute morgen am Bahnhof meines Heimatortes. Er lag, tief schlafend auf dem nackten Betonboden. Sein Kopf hatte er auf den Körper seines Begleiters, einem großen, zotteligen Hund gelegt, der ebenfalls tief und fest zu schlafen schien.

Hier gibt es keine Obdachlosenunterkunft, die Wärmestube hat an 6 Tagen die Woche geöffnet aber nicht nachts. Wer weiß was der Alkohol aus einem Menschen machen kann, weiß dass es eine Krankheit ist, dass die einfachsten Dinge nicht machbar oder egal geworden sind.

Mich hat dieser Anblick und ein Gespräch mit einer Person, die selbst hierher nach Deutschland gekommen ist und sich alles selbst erkämpfen musste, sehr nachdenklich gestimmt. Die nun auch helfen möchte weil "Kinder ein Wunder sind", egal woher sie kommen und warum.

Auch ich sehe das so, möchte möglichst unpolitisch bleiben, stelle mir jetzt aber viele Fragen.

Wäre ich auch in eine andere Einrichtung gegangen und hätte mich dort um eine Freizeitgestaltung bemüht?

Bin auch ich "der Gutmensch" der erst jetzt angesprungen ist?

Was ich sicher sagen kann, der Antrieb der mich dazu gebracht hat, hat mich verändert. Hat meine Hemmschwelle jemanden anzusprechen und ein Gespräch zu führen herab gesetzt. Lässt mich Barrieren überschreiten die ich früher sicher stärker hatte. Lässt mich weniger darüber nachdenken was andere von mir denken und schneller handeln.

Heute bin ich in einer Lebenssituation in der ich mir ab und an die Zeit nehmen kann, da zu sein. Für jemanden, mit jemanden, für ein Gespräch, für eine Geste.

Vieleicht fragen sich jetzt Einige was ich damit sagen möchte. Eigentlich nicht viel, nur was mich bewegt.

War dieser Mann mit Hund, der wahrscheinlich um einiges älter aussieht als er ist, nicht auch mal ein Kind? Das nichts für seine Herkunft und seinen Lebensverlauf konnte?

Warum nimmt man so etwas eher hin, als das Schicksal anderer Menschen? Weil es "normaler" ist? Ich weiß es nicht.

Ich möchte hier nichts miteinander vergleichen. Möchte nicht das eine Leid gegen das andere aufwiegen. Aber ich möchte offen bleiben, hinsehen nicht weg sehen, egal um wen es geht.

Gutmensch? Scheiß drauf.
Schlechtes Gewissen?  Vielleicht.

Eure
Mimi

Samstag, 24. Oktober 2015

Katja - Versponnenes - In Memory Project

Meine lieben Mitbloggerinnen,

eine unserer bekanntesten und liebsten Bloggerinnen Katja von "Versponnenes" hat den Kampf vor einigen Tagen aufgeben müssen.

Niemals geht man so ganz


Sie war eine der Ersten bei der ich regelmäßig gelesen und deren Ausdauer ich immer bewundert habe. 

Ihre Krankheit war da, aber nicht allgegenwärtig. 

Die Fotos von Willow und ihren anderen vierbeinigen Gefährten sind uns allen ein Begriff. 

Ebenso wie der liebevolle Name für den Mann an ihrer Seite, ihren "Wunscherfüller".

Wir wollen an sie denken, 
erinnern, 
ihre Kreativität noch einmal aufleben lassen.

Weiteres möchte ich darüber nicht öffentlich schreiben. 

Wer Interesse hat dabei zu sein, schreibt mir bitte unter folgender Mailadresse

 melanie_sturm@gmx.de

dort erfahrt Ihr dann mehr dazu.

Bitte habt Verständnis dass ich Mails immer erst gegen Abend beanworten kann und auf Kommentare unter diesem Posting nicht expliziet eingehen werde.

Alles Liebe
Eure
Mimi 

 






Donnerstag, 22. Oktober 2015

19 Jahre


...und mit dem Wunsch Dein Glück zu spüren, leben wir...

(aus dem Lied "Kinder werden groß" von Rolf Zuckowski)

Happy Birthday!

Deine
Mama

Montag, 14. September 2015

Teilnehmerinnen Weihnachtspaketwichteln 2016

 Hallo Ihr Lieben,

die Teilnehmerinnen unsere Weihnachtspaketwichtelns stehen fest.

Dabei sind:

Birgit                                                         Ein Dekoherzal in den Bergen
Tanja                                                        Schönstoff
Sandra ohne Blog
Elisabeth Lieschen vom Land
Karin feuersonnenblume
Sabine Kleine Se(e)liegkeiten
Karin Willy Shabby Broki
Milena von Herz und Hand
Fanny Fannys liebste
Dana ohne Blog
Iris Windmühle21
Bianca Ancas Welt
Sabine Lavendelherzl
Melanie NoMimikry

 Wenn Ihr nun bitte bis spätestens Sonntag, 06.09.2015 den Vorstellungsbogen auszufüllen und im ShabbyWeihnachtsPaketWichtelblog zu posten.

Die Einladung zum Blog bekommen alle, die noch nicht drin sind, heute noch. Alle anderen müssten über ihren eigenen Blogzugang auch weiterhin posten können.

Die beiden Teilnehmerinnen ohne Blog schicken mir ihren ausgefüllten Vorstellungsbogen bitte per Mail zu und ich poste ihn dann für sie. Genauso müssen wir es dann auch mit Informationen wie "Paket versandt", "Paket angekommen" und den Bilder des Paketinhalts machen.

Ich freue mich dass Ihr wieder dabei seit und wünsche uns allen viel Freude und Spaß.

Alles Liebe
Eure
Mimi 


Donnerstag, 10. September 2015

TIPP für alle die einen Bog nicht mehr weiter führen möchten!

Hallo Ihr Lieben,

sollte jemand von Euch noch den alten Blog von mir 

NoMimikrys Flohmarktblog in seiner Blogroll haben, bitte löschen.

Die derzeitigen Inhalte sind nicht von mir!

Ich habe den Blog bereits vor Jahren gelöscht und der Name ist anscheinend wieder frei gegeben worden und wird nun von jemand anderen genutzt.

Als kleinen Tipp, wenn jemand seinen Blog aufgibt, immer auf komplett privat stellen, niemals löschen. Sonst kann Euch genau DAS passieren. 

Es gibt Suchmaschinen in denen man früher genutzt und wieder freigegebene Namen anzeigen lassen kann, dort sucht man sich dann einen aus der eine gute Zugriffsrate hatte und verwendet den Namen für etwas ganz Anderes. 



Liebe Grüße

Eure
Mimi

Montag, 31. August 2015

Weihnachtspaketwichteln 2015

Hallo Ihr Lieben,

wer möchte wieder mit dabei sein?

Die Regeln sind den meisten bekannt und können HIER eingesehen werden.

Es gibt allerdings eine Änderung.

Ich möchte Personen, DIE ICH KENNE, auch ohne Blog zulassen. Ich habe den Vorstellungsbogen noch einmal erweitert und mir auch vorbehalten um genaueres Ausfüllen zu bitten, wenn er mir zu wenig aussagekräftig erscheint.

Ich möchte darum bitten nicht nur eine Aufzählung von Markennamen im Vorstellungsbogen einzutragen ;-).

Auch ist es mir ganz wichtig dass ich das Wichteln sehr gerne organisiere, aber wenn jemand unzufrieden mit seinem Paket bzw. dem Inhalt ist, wird dies bitte direkt untereinander geklärt. Es liegt immer im eigenen Empfinden ob man damit zufrieden ist oder nicht. Ich selbst kann den Inhalt durchaus ok finden und möchte dies auch nicht bewerten. 

Es muss jedem klar sein dass IMMER die Gefahr besteht dass man mit dem Paket mal nicht so glücklich ist wie Andere, dieses Risiko geht man generell ein wenn man an einem Wichteln teilnimmt.

Und so dürft Ihr Euch ab sofort per Mail bei mir anmelden.

nomimikry@gmx.de

Alles Liebe
Eure
Mimi 



Mittwoch, 26. August 2015

Manga ...

ist bei den jungen Mädels immer noch sehr aktuell.

So auch bei der Tochter von Sandra. Von Sandra bekomme ich Keramikschütten und dafür habe ich ihrer Tochter eine Tasche im Mangalook genäht. 


Innen mit Pünkchtenstoff gefüttert und außen haben ich nach über zwei Jahren tatsächlich den "Rebella"-Stoff angeschnitten.


Noch eben 3 unterschiedlich große Knopfrohlinge mit dem Außenstoff bezogen und am Gurtband angenäht.


Die Tasche ließ sich wirklich fix nähen und ich glaube sowas in der Art brauche ich jetzt auch für mich :-).


 Alles Liebe

Eure
Mimi 



Dienstag, 25. August 2015

A little present

for Caterina.

Caterina war die Vermieterin unseres Ferienhauses am Comer See.

Sie hat uns so traumhaft toll betreut und von daher gabs von uns zum Abschied ein kleines Dankeschön.


Ein selbst genähter Mug Rug und einige nette Kleingkeiten.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Freitag, 21. August 2015

Dieser Sommer ...

... stand und steht auch weiterhin im Zeichen des Schmucks.

Auf meiner facebook NoMimikry Seite habe ich in diesem Sommer ein kleines Unterlabel erstellt.


Ich liebe den Bohostyle und so sind einige Wickelarmbänder und Fußkettchen fertig geworden.

Die meisten haben schon neue Besitzer gefunden, einige durften bei mir bleiben, aber seht selbst:


Wenn Euch gefällt was Ihr seht und Ihr selbst gern etwas in der Art besitzen möchtet, schreibt mir einfach eine Mail.

Jedes Schmuckstück ist anderes, keines gibt es zweimal und es gibt immer nur die angefertigten oder auf Anfrage auch mal ein angefertigtes.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Dienstag, 18. August 2015

Ida aus Bullerbü

Hallo Ihr Lieben,

ich hab Euch ja schon mal von Barbaras kleiner Ida erzählt. Sie ist für uns Ida aus Bullerbü und sie ist ein ganz bezauberndes Elfenmädchen dass es liebt Stoffe anzugrabbeln und Bäume sind ihre Freunde, die liebt sie einfach.

Da sie so schnell wächst waren die Schürzchen, die ich ihr schon mal genäht hatte, beide zu klein geworden und so habe ich ihr ein neues genäht.



Wie immer zum wenden,


von hinten sieht sie so aus


und die Stickdatei aus der Serie von kunterbuntdesign "girls and friends" passte einfach hervorragend dazu.


Die kleine Maus sieht darin wieder ganz bezaubernd aus und es macht einfach Freude für sie zu nähen.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Sonntag, 16. August 2015

Paperworks with Tilda

Hallo Ihr Lieben,

natürlich mache ich außer Decken nähen auch noch andere Dinge.

Unter anderem habe ich mir für unserem Urlaub ein Urlaubstagebuch gebastelt. So lange stand etwas in der Art schon auf meiner ToDo-Liste aber wie das so ist ... immer fällt einem noch was anderes ein aber diesmal habe ich es tatsächlich rechtzeitig geschafft.

Zuerst habe ich meine gehegten und gepflegten Tildablöck rausgekramt und mit ganz viel Überwindung einige der Papierbögen ausgewählt, gestanzt und zerschnitten.


Ich hatte echt unterschätzt wie lange man dann am Ende sitzt wenn man sich noch Papier in der passenden Größe zurecht schneiden muss (ein Hoch auf meine kleine Schneidemaschine) und wie lange allein das tüfteln mit dem kleben als Ersatz für eine Bindung dauert. Aber gut ... am Ende hat es sich gelohnt.



So sieht es von vorn aus

 und jetzt folgt ACHTUNG ... eine Bilderflut aber da jede Seite anders aussieht läßt sich das nicht vermeiden ;-):





 seid Ihr noch da?





gleich geschafft!
 

Und so sieht die Rückseite aus:


Wer es bis hierhin ausgehalten hat ... RESPEKT :-), ich freu mich.

Da ich die stolze Besitzerin eines Canon Selphy bin (das ist ein Fotodrucker mit dem man ganz hervorragend Bilder vom smartphone direkt und richtig oldschool auf Fotopapier ausdrucken kann), kommt der mit in Urlaub und ich werde versuchen jeden Tag ein wenig aufzuschreiben was wir so erlebt haben (meine Schrift ist leider nicht so schön) und ein passendes Bild dazu ausdrucken und einkleben.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim reinschauen.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Mittwoch, 12. August 2015

Warum es so wichtig ist genau hinzuschauen

Meine erste persönliche Übergabe von 2 der genähten "minideckis"

Durch die Kontakte hier vor Ort und die damit verbundene Bedarfsabfrage an Decken, konnte ich einen Termin für meine erste, persönliche Übergabe von 2 Decken ausmachen.

Die Decken sollten bei zwei frisch geborenen Babys ihr neues Zuhause finden.

Decken genäht von b.tree! Vielen Dank für Deine Unterstützung

Zum vereinbarten Zeitpunkt wartete ich vor dem Haus, in dem die Mütter mit ihren Kindern untergebracht sind, auf die ehrenamtliche Mitarbeiterin, die dieses Haus betreut.

Wir betraten das Haus zusammen und ich war schon ein wenig neugierig wie es darin aussieht und wie die Frauen wohl sein werden.

Wir betraten eine Wohnung die in einzelne Apartments aufgeteilt ist. In jedem lebt eine schwangere Frau bzw. eine Mutter mit ihrem Kind. Die Zimmer sind wirklich hünsch und es befindet sich in jedem auch eine Kochgelegenheit.

Zuerst besuchten wir „Florence“ (Name geändert) und ihren kleinen Sohn. Florence sah mich offen und sehr freundlich an. Sie wusste dass ich mit einem Geschenk kommen würde, aber nicht mit was. Sie hat sich sehr gefreut und wollte ihren kleinen Sohn gleich wecken, damit er sein Geschenk sieht. Das war natürlich nicht nötig.

Während wir uns mit Florence unterhielten füllte sich nach und nach das Zimmer mit 2 weiteren schwangeren Frauen. Sie haben alle die Decke bewundert und wollten auch sofort ihre Deutschkenntnisse zum besten geben. Das war wirklich sehr süss.

Innerhalb dieser kurzen Zeit haben wir sehr gelacht und ich habe 3 wundervolle, herzerfrischende, offene und freundliche Frauen kennengelernt. Die Frauen strahlen teilweise große Würde aber auch eine ehrliche Herzlichkeit aus, die mich innerhalb von wenigen Sekunden sehr für sie eingenommen hat.

Mit vielen „Tschüss“ und „Auf Wiederseeehen“ verließen wir das Zimmer und besuchten das zweite Baby.

Die Mutter dieses Babys war sehr ruhig, schüchtern, in sich gekehrt aber ihre Augen leuchteten auf als ich ihr die Decke gegeben habe. Sie bedankte sich und wir zogen uns dann auch sehr schnell wieder zurück.

Warum ich das so schildere? Weil ich tatsächlich bei einer Übergabe zwei ganz unterschiedliche Reaktionen kennengelernt habe.

Überschwängliche Freude und Offenheit, ebenso wie Zurückhaltung. Ein sofortiges Gespräch bei dem man einiges von den Frauen erfährt und sehr wenig Kommunikation was sicherlich seine Gründe hat.

Die Frauen sind weit weg von zu Hause, einige bekommen völlig allein, ohne Familienmitglieder ihr erstes Kind und kennen es aus ihrem Kulturkreis völlig anders. Dort ist eine Frau nie allein wenn ein Baby kommt, vielmehr werden Kinder in einer Gemeinschaft aufgezogen.

Jede die bereits ein Kind geboren hat kennt den Babyblues der fast jede Frau irgendwann einholt. Wir werden aufgefangen, wir haben unsere eigene Mutter, Schwester, Freundin und unseren Partner und alle helfen uns darüber hinweg. Unsere Kinder werden in eine vorhersehbare Zukunft geboren.
Niemand von uns kann ermessen wir unterschiedlich die einzelnen Geschichten der Frauen sind. Was sie erlebt haben, wie sie damit klar kommen in einem völlig fremden Land zu leben. Die einen finden sich gut ein und freuen sich an jedem deutschen Wort mit dem sie zeigen können dass sie Freude daran haben, während andere Schwierigkeiten damit haben und sich eher zurückziehen.

Was mir dieses Aufeinandertreffen gezeigt hat? Dass es keinen Grund gibt diese Frauen mit Scheu, Skepsis oder gar Angst zu betrachten. Sie sind Frauen wie wir, Mütter wie wir, sie lachen miteinander und sie haben ihre Probleme die sie oft auch mit sich allein ausmachen.

Sie haben mit Sicherheit mehr Sorgen als wir, denn sie wissen oft nicht wie es dem Rest ihrer Familie geht, sie haben nicht die Möglichkeit kurzfristig in ihr Land zurück zu kehren wenn ein Familienmitglied erkrankt, sie wissen noch nicht wie es für sie weitergehen wird und leben in einer Unsicherheit die ich mir, gerade mit Kind, nicht vorstellen möchte.

Sie haben eine andere Hautfarbe, sprechen zu 95% eine andere Sprache, ihre Mentalität ist komplett anders als die deutsche … aber all das ist kein Grund sie nicht zu mögen oder ängstlich zu sein. Wir sollten versuchen ohne Vorurteile zu ihnen zu gehen, nicht zu beurteilen warum eine Mutter sich so offensichtlich freut und eine andere sehr zurückhaltend bleibt.

Auch wir sind alle völlig unterschiedliche Menschen. Die einen sind offen und haben wenig Hemmungen vor Fremden, andere sind introvertiert, zurückhaltend und eher abwartend. Jeder aus seinen Gründen heraus. Wenn wir das bei uns selbst und Freunden akzeptieren können, wieso dann nicht auch bei „Fremden“?

Mich hat dies alles sehr berührt und ich habe für mich festgestellt dass ich unbedingt mehr persönlichen Kontakt haben möchte. Weil es mich interessiert woher diese Frauen kommen, was ihre Geschichte ist, wie sie in ihrer Heimat leben und wieso sie ihre Kinder manchmal ganz anders erziehen als wir.

Durch einen Kontakt am Runden Tisch (ich berichtete bereits davon) habe ich Kontakt zu einer Frau die ab September Kreativkurse für Kinder anbieten möchte. Vielleicht auch für Erwachsene. Ich werde mich mit ihr unterhalten und bin gespannt was sich dadurch noch ergeben wird.

Bleibt offen, legt Erwartungen ab und seht wie es wirklich ist:

Wir sind alle nur Menschen, egal woher wir kommen, wie hell oder dunkel unsere Haut ist und welche Sprache wir sprechen. Wir sind alle einzigartig, mit unserer eigenen Persönlichkeit.

Macht Euch frei von Vorurteilen oder Ängsten, bleibt offen und wer weiß, vielleicht ist eine andere Sichtweise als die „deutsche“ manchmal gar nicht so schlecht und bereichert das eigene Leben.

Alles Liebe für Euch
Melanie

Actionteam Bayern
Freising