Dienstag, 28. August 2012

Der Alltag hat mich wieder und Veränderungen

Hallo Ihr Lieben,

nach 3 Wochen Sommerurlaub hat mich nun mein Alltag wieder.

Wieder täglich fast 2,5 Std. Fahrtzeit in die Arbeit und wieder nach Hause (also komplett nicht jeweils).
Wieder so ein blödes Ding dass mich morgens um 6.15 Uhr anschreit damit ich aufstehe (der Wecker ist gemeint, nicht der Lieblingsmann).
Wieder viel Gedränge in Zug und U-Bahn (wobei das im Moment, aufgrund der noch andauernden Schulferien, erträglich ist.)

Aber auch ...

wieder meine lieben Kolleginnen (von denen im Moment nur eine da ist da alle anderen noch oder jetzt erst im Urlaub sind).
Wieder Arbeitswochen die von meinem freien Mittwoch unterbrochen werden (wer weiß wie lange ich den noch habe).
Wieder der Versuch doch mal Sport zu machen (4wöchiges Schnuppertraining im Fitnessstudio, morgen gehts zum Zumba).

und immer noch

stehen Entscheidungen und Veränderungen an.

Wer mich kennt weiß dass ich mich schwer tue mit Veränderungen. Erst hab ich das Gefühl ich muss SOFORT ALLES erledigt haben, egal in welche Richtung ich mich entscheide. (was ja schon mal einer gewissen Logik entbehrt!)

Dann kommt der Moment wo ich völlig außer Puste innehalte, mich völlig überfordert fühle und erstmal garnix mehr entscheiden kann. Der Moment dauert Gott sei Dank meist nicht lang an und dann kommt der Zeitpunkt an dem ich, zumindest ansatzweise, überlegter noch einmal an die Sache ran gehe.

Oft hat sich dann das emotionale Chaos ein wenig gelegt. Bin ich ab und an wieder mehr ich selbst und damit auch in der Lage logisch und vernünftig über bestimmte Dinge nachzudenken.

Derzeit denke ich also darüber nach wie ich meine Situation dahingehend verändere dass es sich für mich in irgendeiner Art auch verbessert.

Demnächst werde ich allein in einer wirklich großen Wohnung sitzen. Mal davon abgesehen dass man damit natürlich ganz gut leben könnte, erinnert mich gerade dieses Zuhause an eine Zeit in der alles anders war. An eine Zeit aus einem anderen Leben, aus einer Zeit in der ich noch ganz klar definitiert war. 

So sehr ich mich an dieses Leben klammern möchte, so sehr möchte ich aber auch frei werden und ein "neues" Leben beginnen.

Möchte ich rausfinden wer ICH eigentlich bin und wo ICH in Zukunft hin möchte.

Ich liebe meinen Geburtsort in dem ich auch lebe. Dort habe ich nicht immer gewohnt. 4 Jahre hat es mich 700 km weit weg verschlagen aber "dahoam is oafach dahoam" wie man hier so schön sagt. 
Ich kenn jeden Winkel, schon von Kindesbeinen an. Hier gehöre ich hin aaaaber trotz allem habe ich im Moment das Gefühl dass ich jetzt an einem Wendepunkt stehe. Alles wird anders sein als es mindestens die letzten 16 Jahre meines Leben war und  wie eine liebe Freundin letztens zu mir meinte "wer nicht wagt, der nicht gewinnt".

Also werde ich einiges abwarten müssen, weil es nicht in meiner Hand liegt aber andere Dinge kann ich versuchen. Eine Sache davon ist mir zukünftig eine Wohnung am Arbeitsort zu suchen. 

Mit eins der heißesten Pflaster Deutschlands was die Wohnsituation und die damit verbundenen Preise betrifft, werde ich trotz allem mein Glück versuchen.

Sollte jemand auf dem freien Markt eine 2,5-3 Zimmer Wohnung in München, zu einem für mich finanzierbaren Preis wissen, immer her mit den Angeboten, aber nicht dass Ihr mir mein E-Mail-Postfach sprengt *selten so gelacht*. Wenn möglich mit U-Bahn-Anbindung denn dann ist es im Münchner Innenraum fast egal wo man wohnt, damit ließe sich mein Arbeitsplatz im Schnitt innerhalb von 20- maximal 30 Minuten erreichen.

***

      Es ist egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun

Mao Tse-tung
 
***





Alles Liebe
Eure
Mimi






Kommentare:

  1. Liebe Mimi
    Ich Wünsche dir alles Gute bei deinen weiteren Entscheidungen! - wenn eine Türe sich schließt, öffnet sich irgendwo eine andere!

    Herzlichst
    Esther

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  2. Liebe Mimi,
    egal, wie Du Dich in Zukunft entscheidest und welche Veränderungen auch kommen mögen, ich bin für Dich da!!!!
    Liebe, liebe Grüße,
    Deine Barbara

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  3. Liebe Mimi,
    Veränderungen ... immer mit einem kleinen Schrecken verbunden. Aber oft (im Nachhinein) gar nicht so schlimm, wie vermutet. Liegt nicht in jeder Veränderung, egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen, eine Chance auf Verbesserung, auf irgendetwas Gutes?!? Das wünsche ich Dir von Herzen!!
    Liebe Grüße, Vanessa

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  4. Süße... Du wirst sehn, es wendet sich alles zum Guten!!!!
    Ich drück Dir die Daumen!

    LG Christine

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  5. hi! ich drücke dolle die daumen für eine bezahlbare wohung,...und glaub´mir; veränderungen können toll sein...liebe grüße nico

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  6. Hallo Mimi,
    wenn du in einem Jahr zurück guckst, dann wirst du sehen, was du alles geschafft hast. Ist zwar leicht dahin gesagt, aber es kommt so. Ich kann dich aber verstehen, denn schon mit der kleinsten Veränderung habe ich oft ein Problem. Ich habe mir angwöhnt, nach einiger Zeit rückwärts zu schauen und sehe dann, das alles gut geworden ist!

    Ein liebes Grüßle von Tanja

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  7. Ich denke, den Schritt hättest du früher oder später eh tun müssen. Das Hotel Mama ist leider nicht für immer gebucht. Nun gehst du diesen Schritt eben eher und schaust, dass es dir gut geht! Lass den Kopf nicht hängen und schau nach vorn!!
    Ich drück dich! Du schaffst das schon!!'
    Küsschen Emma

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  8. Duuuu schaaaaaffst das, logisch. Das blöde ist immer das nicht entscheiden können und abwägen und hin und her überlegen und nachts wach liegen und grübeln. Das geht vorbei und du wirst dich entscheiden und es wird alles gut, du bist auf dem Weg. Ich drück dich.

    GGLG Anne

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  9. Oh, ich weiß genau, was Du meinst...
    Liebe Grüße,
    Markus

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  10. Hallo liebe Mimi!
    Ich wünsch dir ganz viel Erfolg bei der Wohnungssuche und das alles so verläuft wie du es dir wünscht!
    Liebe Grüße
    Kathi

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