Donnerstag, 5. April 2012

Buchbewertung "Mozarts letzte Arie" von Matt Beynon Rees

Hallo meine Lieben,

und wieder einmal möchte ich Euch ein Buch vorstellen dass ich über "Blogg Dein Buch" bekommen habe.

Über dem Verlag C.H. Beck erschienen und von Matt Beynon Rees geschrieben, gilt das Buch "Mozarts letzte Arie" als Kriminalroman.



Ich selbst lese ja am liebsten Liebesromane oder Thriller aber ich wollte mich einmal auf einen typischen Kriminalroman einlassen.

Das Cover ist sehr ansprechend und hat mir auf Anhieb gefallen. Dies dürfte aber wohl eine "Frauensache" sein ;-).

Inhalt des Romans:

Mozart, der große Komponist stirbt am 05. Dezember 1791 in Wien.

Einige Zeit vor seinem Tod äußerte er gegenüber seiner Frau den Verdacht, vergiftet worden zu sein.

Seine Schwester "Nannerl" macht sich, als sie die Nachricht  vom Tod ihres Bruders erhalten hat, auf den Weg nach Wien um zu ermitteln wie es sich mit dem Tod von Mozart tatsächlich verhält.

Ihr Aufzeichnungen überreicht sie auf dem Totenbett ihrem Neffen Wolfgang. Dieser, so wie auch der Leser selbst, taucht dadurch in eine Welt ein, die von Verschwörung, Geheimnissen und Freimaurerlogen geprägt ist.

Leseablauf:

Die Geschichte baut sich langsam auf und lässt den Blick auf die damalige Zeit zu.

Die Beschreibung der einzelnen Persönlichkeiten, durchaus immer mal wieder charakterisiert durch den durchscheinenden "Wiener Schmäh", ist gut gelungen. Ich mag es wenn man sich die Personen, aufgrund der autorischen Beschreibung, gut vorstellen kann. Äußere oder persönlichkeitsspezifische Merkmale wurden gut erfasst und dargestellt.

Die Musik spielt, natürlich, eine große Rolle. Ob es einzelne Werke Mozarts oder auch Fachausdrücke aus dem Klavierspiel sind ... Musikliebhaber dürften daran ihre Freude haben.

Die Spannung blieb für mich leider etwas auf der Strecke. Es machte mir fast den Eindruck als wäre das ganze "Drumherum" auch für den Leser wichtiger, als die wirkliche Aufklärung des großen Geheimnisses um Mozarts Tod.

Fazit:

Das Buch gibt einem eine tolle Möglichkeit Einblicke in Mozarts Leben zu erhalten. Ob sie nun fiktiv sind oder nicht, man erfährt auf jeden Fall mehr als die meisten von ihm wissen dürften.

Alles in allem ein schöner Roman. Sehr spannend fand ich ihn nicht aber das kann natürlich auch daran liegen dass ich sonst Bücher lese (Thriller) die einem die Vorhänge zumachen und die Tür verriegeln lassen. ;-).

Falls Ihr Lust habt in die musikalische Welt eines der berühmtesten Komponisten einzutauchen, könnt Ihr es HIER kaufen!

Alles Liebe

Eure
Mimi


1 Kommentar:

  1. Liebe Mimi,

    vielen Dank für die Buchempfehlung. Ich mag gerne die klassischen Krimis lesen und werde mal am Samstag im Buchladen stöbern gehen.
    Ich wünsche Dir ganz wundervolle und fröhliche Ostern.
    GGGGLG Jana

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