Montag, 31. August 2015

Weihnachtspaketwichteln 2015

Hallo Ihr Lieben,

wer möchte wieder mit dabei sein?

Die Regeln sind den meisten bekannt und können HIER eingesehen werden.

Es gibt allerdings eine Änderung.

Ich möchte Personen, DIE ICH KENNE, auch ohne Blog zulassen. Ich habe den Vorstellungsbogen noch einmal erweitert und mir auch vorbehalten um genaueres Ausfüllen zu bitten, wenn er mir zu wenig aussagekräftig erscheint.

Ich möchte darum bitten nicht nur eine Aufzählung von Markennamen im Vorstellungsbogen einzutragen ;-).

Auch ist es mir ganz wichtig dass ich das Wichteln sehr gerne organisiere, aber wenn jemand unzufrieden mit seinem Paket bzw. dem Inhalt ist, wird dies bitte direkt untereinander geklärt. Es liegt immer im eigenen Empfinden ob man damit zufrieden ist oder nicht. Ich selbst kann den Inhalt durchaus ok finden und möchte dies auch nicht bewerten. 

Es muss jedem klar sein dass IMMER die Gefahr besteht dass man mit dem Paket mal nicht so glücklich ist wie Andere, dieses Risiko geht man generell ein wenn man an einem Wichteln teilnimmt.

Und so dürft Ihr Euch ab sofort per Mail bei mir anmelden.

nomimikry@gmx.de

Alles Liebe
Eure
Mimi 



Mittwoch, 26. August 2015

Manga ...

ist bei den jungen Mädels immer noch sehr aktuell.

So auch bei der Tochter von Sandra. Von Sandra bekomme ich Keramikschütten und dafür habe ich ihrer Tochter eine Tasche im Mangalook genäht. 


Innen mit Pünkchtenstoff gefüttert und außen haben ich nach über zwei Jahren tatsächlich den "Rebella"-Stoff angeschnitten.


Noch eben 3 unterschiedlich große Knopfrohlinge mit dem Außenstoff bezogen und am Gurtband angenäht.


Die Tasche ließ sich wirklich fix nähen und ich glaube sowas in der Art brauche ich jetzt auch für mich :-).


 Alles Liebe

Eure
Mimi 



Dienstag, 25. August 2015

A little present

for Caterina.

Caterina war die Vermieterin unseres Ferienhauses am Comer See.

Sie hat uns so traumhaft toll betreut und von daher gabs von uns zum Abschied ein kleines Dankeschön.


Ein selbst genähter Mug Rug und einige nette Kleingkeiten.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Freitag, 21. August 2015

Dieser Sommer ...

... stand und steht auch weiterhin im Zeichen des Schmucks.

Auf meiner facebook NoMimikry Seite habe ich in diesem Sommer ein kleines Unterlabel erstellt.


Ich liebe den Bohostyle und so sind einige Wickelarmbänder und Fußkettchen fertig geworden.

Die meisten haben schon neue Besitzer gefunden, einige durften bei mir bleiben, aber seht selbst:


Wenn Euch gefällt was Ihr seht und Ihr selbst gern etwas in der Art besitzen möchtet, schreibt mir einfach eine Mail.

Jedes Schmuckstück ist anderes, keines gibt es zweimal und es gibt immer nur die angefertigten oder auf Anfrage auch mal ein angefertigtes.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Dienstag, 18. August 2015

Ida aus Bullerbü

Hallo Ihr Lieben,

ich hab Euch ja schon mal von Barbaras kleiner Ida erzählt. Sie ist für uns Ida aus Bullerbü und sie ist ein ganz bezauberndes Elfenmädchen dass es liebt Stoffe anzugrabbeln und Bäume sind ihre Freunde, die liebt sie einfach.

Da sie so schnell wächst waren die Schürzchen, die ich ihr schon mal genäht hatte, beide zu klein geworden und so habe ich ihr ein neues genäht.



Wie immer zum wenden,


von hinten sieht sie so aus


und die Stickdatei aus der Serie von kunterbuntdesign "girls and friends" passte einfach hervorragend dazu.


Die kleine Maus sieht darin wieder ganz bezaubernd aus und es macht einfach Freude für sie zu nähen.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Sonntag, 16. August 2015

Paperworks with Tilda

Hallo Ihr Lieben,

natürlich mache ich außer Decken nähen auch noch andere Dinge.

Unter anderem habe ich mir für unserem Urlaub ein Urlaubstagebuch gebastelt. So lange stand etwas in der Art schon auf meiner ToDo-Liste aber wie das so ist ... immer fällt einem noch was anderes ein aber diesmal habe ich es tatsächlich rechtzeitig geschafft.

Zuerst habe ich meine gehegten und gepflegten Tildablöck rausgekramt und mit ganz viel Überwindung einige der Papierbögen ausgewählt, gestanzt und zerschnitten.


Ich hatte echt unterschätzt wie lange man dann am Ende sitzt wenn man sich noch Papier in der passenden Größe zurecht schneiden muss (ein Hoch auf meine kleine Schneidemaschine) und wie lange allein das tüfteln mit dem kleben als Ersatz für eine Bindung dauert. Aber gut ... am Ende hat es sich gelohnt.



So sieht es von vorn aus

 und jetzt folgt ACHTUNG ... eine Bilderflut aber da jede Seite anders aussieht läßt sich das nicht vermeiden ;-):





 seid Ihr noch da?





gleich geschafft!
 

Und so sieht die Rückseite aus:


Wer es bis hierhin ausgehalten hat ... RESPEKT :-), ich freu mich.

Da ich die stolze Besitzerin eines Canon Selphy bin (das ist ein Fotodrucker mit dem man ganz hervorragend Bilder vom smartphone direkt und richtig oldschool auf Fotopapier ausdrucken kann), kommt der mit in Urlaub und ich werde versuchen jeden Tag ein wenig aufzuschreiben was wir so erlebt haben (meine Schrift ist leider nicht so schön) und ein passendes Bild dazu ausdrucken und einkleben.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim reinschauen.

Alles Liebe
Eure
Mimi

Mittwoch, 12. August 2015

Warum es so wichtig ist genau hinzuschauen

Meine erste persönliche Übergabe von 2 der genähten "minideckis"

Durch die Kontakte hier vor Ort und die damit verbundene Bedarfsabfrage an Decken, konnte ich einen Termin für meine erste, persönliche Übergabe von 2 Decken ausmachen.

Die Decken sollten bei zwei frisch geborenen Babys ihr neues Zuhause finden.

Decken genäht von b.tree! Vielen Dank für Deine Unterstützung

Zum vereinbarten Zeitpunkt wartete ich vor dem Haus, in dem die Mütter mit ihren Kindern untergebracht sind, auf die ehrenamtliche Mitarbeiterin, die dieses Haus betreut.

Wir betraten das Haus zusammen und ich war schon ein wenig neugierig wie es darin aussieht und wie die Frauen wohl sein werden.

Wir betraten eine Wohnung die in einzelne Apartments aufgeteilt ist. In jedem lebt eine schwangere Frau bzw. eine Mutter mit ihrem Kind. Die Zimmer sind wirklich hünsch und es befindet sich in jedem auch eine Kochgelegenheit.

Zuerst besuchten wir „Florence“ (Name geändert) und ihren kleinen Sohn. Florence sah mich offen und sehr freundlich an. Sie wusste dass ich mit einem Geschenk kommen würde, aber nicht mit was. Sie hat sich sehr gefreut und wollte ihren kleinen Sohn gleich wecken, damit er sein Geschenk sieht. Das war natürlich nicht nötig.

Während wir uns mit Florence unterhielten füllte sich nach und nach das Zimmer mit 2 weiteren schwangeren Frauen. Sie haben alle die Decke bewundert und wollten auch sofort ihre Deutschkenntnisse zum besten geben. Das war wirklich sehr süss.

Innerhalb dieser kurzen Zeit haben wir sehr gelacht und ich habe 3 wundervolle, herzerfrischende, offene und freundliche Frauen kennengelernt. Die Frauen strahlen teilweise große Würde aber auch eine ehrliche Herzlichkeit aus, die mich innerhalb von wenigen Sekunden sehr für sie eingenommen hat.

Mit vielen „Tschüss“ und „Auf Wiederseeehen“ verließen wir das Zimmer und besuchten das zweite Baby.

Die Mutter dieses Babys war sehr ruhig, schüchtern, in sich gekehrt aber ihre Augen leuchteten auf als ich ihr die Decke gegeben habe. Sie bedankte sich und wir zogen uns dann auch sehr schnell wieder zurück.

Warum ich das so schildere? Weil ich tatsächlich bei einer Übergabe zwei ganz unterschiedliche Reaktionen kennengelernt habe.

Überschwängliche Freude und Offenheit, ebenso wie Zurückhaltung. Ein sofortiges Gespräch bei dem man einiges von den Frauen erfährt und sehr wenig Kommunikation was sicherlich seine Gründe hat.

Die Frauen sind weit weg von zu Hause, einige bekommen völlig allein, ohne Familienmitglieder ihr erstes Kind und kennen es aus ihrem Kulturkreis völlig anders. Dort ist eine Frau nie allein wenn ein Baby kommt, vielmehr werden Kinder in einer Gemeinschaft aufgezogen.

Jede die bereits ein Kind geboren hat kennt den Babyblues der fast jede Frau irgendwann einholt. Wir werden aufgefangen, wir haben unsere eigene Mutter, Schwester, Freundin und unseren Partner und alle helfen uns darüber hinweg. Unsere Kinder werden in eine vorhersehbare Zukunft geboren.
Niemand von uns kann ermessen wir unterschiedlich die einzelnen Geschichten der Frauen sind. Was sie erlebt haben, wie sie damit klar kommen in einem völlig fremden Land zu leben. Die einen finden sich gut ein und freuen sich an jedem deutschen Wort mit dem sie zeigen können dass sie Freude daran haben, während andere Schwierigkeiten damit haben und sich eher zurückziehen.

Was mir dieses Aufeinandertreffen gezeigt hat? Dass es keinen Grund gibt diese Frauen mit Scheu, Skepsis oder gar Angst zu betrachten. Sie sind Frauen wie wir, Mütter wie wir, sie lachen miteinander und sie haben ihre Probleme die sie oft auch mit sich allein ausmachen.

Sie haben mit Sicherheit mehr Sorgen als wir, denn sie wissen oft nicht wie es dem Rest ihrer Familie geht, sie haben nicht die Möglichkeit kurzfristig in ihr Land zurück zu kehren wenn ein Familienmitglied erkrankt, sie wissen noch nicht wie es für sie weitergehen wird und leben in einer Unsicherheit die ich mir, gerade mit Kind, nicht vorstellen möchte.

Sie haben eine andere Hautfarbe, sprechen zu 95% eine andere Sprache, ihre Mentalität ist komplett anders als die deutsche … aber all das ist kein Grund sie nicht zu mögen oder ängstlich zu sein. Wir sollten versuchen ohne Vorurteile zu ihnen zu gehen, nicht zu beurteilen warum eine Mutter sich so offensichtlich freut und eine andere sehr zurückhaltend bleibt.

Auch wir sind alle völlig unterschiedliche Menschen. Die einen sind offen und haben wenig Hemmungen vor Fremden, andere sind introvertiert, zurückhaltend und eher abwartend. Jeder aus seinen Gründen heraus. Wenn wir das bei uns selbst und Freunden akzeptieren können, wieso dann nicht auch bei „Fremden“?

Mich hat dies alles sehr berührt und ich habe für mich festgestellt dass ich unbedingt mehr persönlichen Kontakt haben möchte. Weil es mich interessiert woher diese Frauen kommen, was ihre Geschichte ist, wie sie in ihrer Heimat leben und wieso sie ihre Kinder manchmal ganz anders erziehen als wir.

Durch einen Kontakt am Runden Tisch (ich berichtete bereits davon) habe ich Kontakt zu einer Frau die ab September Kreativkurse für Kinder anbieten möchte. Vielleicht auch für Erwachsene. Ich werde mich mit ihr unterhalten und bin gespannt was sich dadurch noch ergeben wird.

Bleibt offen, legt Erwartungen ab und seht wie es wirklich ist:

Wir sind alle nur Menschen, egal woher wir kommen, wie hell oder dunkel unsere Haut ist und welche Sprache wir sprechen. Wir sind alle einzigartig, mit unserer eigenen Persönlichkeit.

Macht Euch frei von Vorurteilen oder Ängsten, bleibt offen und wer weiß, vielleicht ist eine andere Sichtweise als die „deutsche“ manchmal gar nicht so schlecht und bereichert das eigene Leben.

Alles Liebe für Euch
Melanie

Actionteam Bayern
Freising

Mittwoch, 22. Juli 2015

Wir sind in der Zeitung - mini Decki goes SZ!

Hallo Ihr Lieben,

jaaa, ein wenig stolz bin ich schon dass die Aktion nun auch von der Süddeutschen Zeitung im Regionalteil von Freising vorgestellt wird.

Wer den Artikel lesen möchte:

HIER gehts lang!

Wer noch etwas spenden möchte oder gerne mit uns zusammen nähen möchte, ist herzlich willkommen.

Alles Liebe
Eure
Mimi